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Methoden zur Stoffordnung

Mind Map-Methode


Eine Methode zur Stoffordnung stellt die  Mind Map-Methode dar. Dabei geht es wie bei jeder anderen Methode zur Ordnung des Stoffes darum, eine Begriffshierarchie, also geeignete Oberbegriffe zu finden, unter denen sich die bei der Stoffsammlung gefundenen Ideen zusammenfassen lassen. Mind Mapping  eignet sich insbesondere dann, wenn bei der Stoffsammlung nach dem Brainstorming-Verfahren oder nach der Cluster-Methode vorgegangen worden ist. Aber natürlich lässt sich die Methode auch im Anschluss an die anderen Stoffsammlungsmethoden anwenden.

Die Anwendung der Mind Map-Methode lässt sich am nachfolgenden Beispielthema gut nachvollziehen:

Ist der moderne Massentourismus Fluch oder Segen für die Reiseländer?

Bei der Mind Map-Methode gehen Sie zunächst vor, wie es die Arbeitstechnik Mind Mapping verlangt.

  1. Nehmen Sie ein leeres Blatt und schreiben Sie den Kernbegriff in die Mitte (Gestaltung).

  2. Nehmen Sie Ihre Stoffsammlung zur Hand und markieren Sie nun diejenigen Ideen/Begriffe, die inhaltlich zusammengehören und bilden Sie damit Ideenblöcke.

  3. Prüfen Sie, ob die so gebildeten Ideenblöcke einen oder mehrere Oberbegriffe für die im Block zusammengefassten Begriffe enthalten. Wenn das der Fall ist, heben Sie diese Oberbegriffe hervor. 

  4. Übernehmen Sie diese Oberbegriffe in Ihr Mind Map als Hauptäste.

  5. Übernehmen Sie im Anschluss daran die gefundenen Ideen in Ihr Mind Map, indem Sie die Baumstruktur des Mind Maps weiter entwickeln. (Nebenäste, Zweige, kleinste Zweige). 

  6. Am Ende der Baumstruktur stehen Stichwörter oder Symbole für die von Ihnen gefundenen Beispiele.

  7. Wenn Sie zunächst keinen Oberbegriff für inhaltlich Zusammengehörendes gefunden haben, sollten Sie sich zunächst weiter darum bemühen. Wenn Ihnen dennoch kein geeigneter Oberbegriff einfällt, den sie als Hauptast verwenden können, dürfen Sie auch einen Hauptast »Sonstiges« eröffnen.

  8. Gehen Sie im Anschluss daran Ihr Mind Map durch und ergänzen Sie Ihre Ideen durch weitere Verzweigungen bis hin zu Beispielen. 

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 16.01.2017

      

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