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Methoden zur Stoffsammlung »

Überblick

Grundtypen der freien Problem- und Sacherörterung


 

 
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Ideen fließen lassen mit unterschiedlichen Methoden

Es gibt verschiedene Methoden, die man bei der Stoffsammlung zur freien Problem- und Sacherörterung Problemerörterung anwenden kann.

Welche Methode man zur Stoffsammlung einsetzt, hängt zunächst einmal von drei Faktoren ab:

Es kommt auch auf die Schreibstrategie an

Die allermeisten Menschen folgen bei Ihrem Schreiben nicht nur einer einzigen Strategie folgen. Meistens werden verschiedene Schreibstrategien miteinander kombiniert, besonders wenn man die Erfahrung von Schreibblockaden gemacht hat. Jede starre und schematische Fixierung auf ein bestimmtes Vorgehen kann also auch kontraproduktiv sein. Besser ist daher ein flexibler Umgang mit den Schreibstrategien. Das verbessert und erhöht zudem die allgemeine Schreibkompetenz.

» Fragebogen zur Selbsterkundung

Dies alles gilt umso mehr bei der Stoffsammlung zur freien Problem- und Sacherörterung. Wie man schließlich auf Ideen kommt, ist oft ganz verschieden.

  • Manchmal kommen einem die Ideen eben erst beim Schreiben. Und das gibt es auch bei der Bewältigung von Schreibaufgaben zur freien Problem- und Sacherörterung. Es gibt also durchaus auch Schreiberinnen und Schreiber, die einen Aufsatz in einem individuellen Schreibprozess in einem Zug niederschreiben können und damit gut Erfahrungen gemacht haben. Auch sie können den Text dabei auf ihre besondere Weise überarbeiten und immer wieder optimieren. Sie tun das, wenn Sie einen Text zu einer Idee schreiben genauso wie beim Aus-dem-Kopf-Niederschreiben.

  • Wer seinen Ideen beim Schritt-für-Schritt-Schreiben auf der Basis des Fünf-Schritte-Modells der Arbeitsschritte auf die Spur kommen will, tut dies in einem separaten Arbeitsschritt, der sich in eine Abfolge von Arbeitsschritten systematisch einreiht.

Stoffsammlung im Fünf-Schritte-Modell
Je besser die Betrachtung und Erschließung des Themas desto leichter die Stoffsammlung

Einen großen Einfluss auf die Methode zur Stoffsammlung im Rahmen des Fünf-Schritte-Modells der Arbeitsschritte hat auch die Art und die Sorgfalt, mit der der erste Arbeitsschritt, die Betrachtung und Erschließung des Themas durchgeführt worden ist.
Wer dabei die Themabegriffe unter die Lupe genommen, das Thema mit Erschließungsfragen hinsichtlich seines Inhalts und seiner Reichweite eingegrenzt hat und eine oder mehrere Themafragen formuliert hat, sollte sich eigentlich mit der Stoffsammlung grundsätzlich nicht schwertun, sofern er / sie hinreichend Vorwissen zum Thema mitbringt.

Mit kreativen Methoden sein Wissen aktivieren

Ideen fallen nicht vom Himmel. Manchmal muss man sich auch verschiedener Methoden bedienen, um das, was man "eigentlich" weiß, auch aus dem Gedächtnis abrufen zu können. Und wie dieses Rohmaterial von Ideen, Gedanken und Gefühlen wieder ins Bewusstsein und dann zu Papier gelangt, ist sehr unterschiedlich. Feststeht nur, dass es oft vieldimensional, wenig organisiert, uneindeutig gewichtet, nur vage zusammenhängend und dazu mal mehr, mal weniger sprachnah ist. (vgl. Portmann-Tselikas o. J., 1998?)

Sieben assoziative Methoden zur Ideenfindung bei der Stoffsammlung

Es gibt sieben Methoden, die bei der Stoffsammlung zur Problemerörterung sinnvoll eingesetzt werden können, um  vorhandenes Vorwissen zu aktivieren und um ggf. auf neue Ideen zu kommen.

Die meisten von ihnen sind assoziative Methoden (Ausnahme: W-Fragen-Methode), wobei der Fluss der im Gedächtnis gespeicherten Konzepte, Begriffe, Empfindungen etc. (= Assoziationen) mal frei, mal gelenkt, d. h. in bestimmten Strukturen erfolgt. Daher könnte man auch freie und geleitete Methoden voneinander unterscheiden.

Allgemein lassen sich die folgenden Methoden zur Stoffsammlung bei der Problemerörterung/freien Erörterung einsetzen:

Was dem einen liegt, liegt dem anderen nicht so sehr 

Für welche der Methoden man sich entscheidet, welche für welches Thema besser passt, ob man sie miteinander kombiniert oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Gut für die jedenfalls, die unterschiedliche Methoden kennen: Wenn bei ihnen die Ideen mit der einen Methode ins Stocken kommen, haben sie noch weitere Alternativen parat.

Und wer schließlich etwas über sein Vorgehen beim Schreiben im Allgemeinen weiß, hat auch die Option, seine Schreibstrategien den Schreibaufgaben anzupassen.

» Fragebogen zur Selbsterkundung

 Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 15.10.2018

     
 

 
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