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Methoden der Stoffsammlung

ÜMU-Methode


Die ÜMU-Methode stellt eine Möglichkeit dar, bei der  Stoffsammlung zur Problemerörterung, das eigene Vorwissen zu einem Thema oder Problem zu aktivieren und gegebenenfalls dazu neue Ideen zu entwickeln. (vgl. Liebnau 1995)

Gemeinsames betonen, damit Unterschiede um so klarer heraustreten

Diese gelenkte Form der Assoziation will  bei einem umstrittenen Problem (h: dialektische Problemerörterung) die kontroversen Gesichtspunkte dadurch ins Bewusstsein rücken, dass zunächst Gemeinsamkeiten betont werden, um im Anschluss daran das Unterschiedliche deutlich hervortreten zu lassen. 

  • In einem ersten Schritt wird daher  Übereinstimmendes (Ü) bei kontroversen Sichtweisen gesucht und notiert.

  • In einem zweiten Schritt soll dann ermittelt werden, welche Meinungsunterschiede (M) die Standpunkte aufweisen.

  • Der dritte Schritt gilt dem, was für das Problem unwichtig (U) ist.

Mit einer Vorlage nach dem folgenden Muster können Sie sich gleich daran machen, die Methode auszuprobieren.
 

Ü Schreiben Sie zunächst auf, worin Ihrer Ansicht nach die sonst kontroversen Standpunkte übereinstimmen.
M Notieren Sie danach, welche Meinungsunterschiede zwischen den beiden Standpunkten bestehen.
U Machen Sie sich dann klar, was für das Problem unwichtig ist.
Übereinstimmungen, Gemeinsamkeiten
     

Meinungsverschiedenheiten, Unterschiede

     

Unwichtiges

     

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 16.01.2017

  
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