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Betrachtung und Erschließung des Themas

Das Problem der Themaverfehlung


Wenn ein Thema nicht hinreichend erschlossen wird, gerät man leicht in den Strudel der so genannten Themaverfehlung. (→FAQ: Wann hat man eigentlich das Thema verfehlt?)

Gänzlich verfehlt ist ein Thema dann, 

  • wenn die gemachten Äußerungen keinen oder nur noch einen geringfügigen Bezug zum Thema haben 

  • wenn die Ausführungen in keiner Weise mehr als Antworten auf die entwickelte Themafrage gelten können.

Darüber hinaus gibt es natürlich noch eine Reihe von Abstufungen. Viel häufiger als eine gänzliche Themaverfehlung gibt es natürlich die teilweise Verfehlung des Themas. (Übersicht - nach einer Idee von Lorenz u. a. (1980)

  1. Punktlandung! - Thema genau erfasst, ergiebig entwickelt, klare Gedankenführung, auf den Punkt gebracht.

  2. Thema verfehlt! - Am Thema entlanggeschrammt, aber dann ganz woanders hin.

  3. Nichts wie weg! - Zunächst zielgenau unterwegs, dann Ziel aufgegeben oder "verwässert".

  4. Hängepartie! - Die Richtung stimmt zwar, aber irgendwie nicht weitergekommen.

  5. Nur nicht zu nahe kommen! - An den Rändern unterwegs, aber ohne Ziel im Auge auf dem Weg woanders hin.

  6. Schlingerkurs! - Zunächst gut auf dem Weg, dann unsichere Abweichungen vom Ziel, nicht zielstrebig

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 09.01.2017

   

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