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Texthandlungen und Prozeduren variieren in unterschiedlichen Formen des Privaten Geschäftsbriefes
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| Art | Merkmale | |
| Anfrage |
Informationen über Dinge, Sachverhalte und Dienstleistungen einholen
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| Angebot | Eine Ware oder eine bestimmte
Dienstleistung anbieten
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| Bestellung/ Auftragserteilung |
Etwas zum Kauf bestellen oder jemanden zu einer Dienstleistung beauftragen
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| Auftragsbestätigung | Den Eingang einer Bestellung oder eine
Auftragerteilung bestätigen
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| Mahnung |
An die Erfüllung einer zugesagten Leistung erinnern
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Reklamation (Mängelanzeige) |
Eine Sache, einen Sachverhalt
beanstanden, z. B.
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| Kündigung | Eine eingegangene vertragliche
Verpflichtung aufkündigen, z.B.
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| Buchung | Eine vertragliche Verpflichtung
eingehen für eine Reservierung eingehen
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| Stellungnahme | Zu einer Angelegenheit gegenüber einer Behörde,
einer Institution oder einer betrieblichen Einrichtung
(Geschäftsleitung, Betriebsrat etc.) Stellung nehmen
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| Bewerbungsschreiben | Sich mit einem Bewerbungsschreiben für
eine bestimmte Stelle empfehlen
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Eine ▪ Reklamation ist etwas anderes als eine ▪ Anfrage, eine ▪ Stellungnahme, ▪ Kündigung oder ein ▪ Anschreiben für eine Bewerbung.
Jede dieser ▪ besonderen Sprachhandlungen schlägt sich in einer dominanten Textfunktion des privaten Geschäftsbriefs wieder.
Mit einem privaten Geschäftsbrief verfolgt man also mit den darin zum Ausdruck gebrachten Sprachhandlungen bestimmte Schreibziele.
Dabei ist die Ausrichtung des Schreibens an einem bestimmten Adressaten, der den Text lesen und verstehen soll und ggf. auf ihn reagieren soll, unerlässlich.
Die bis in die äußere Gestaltung des Briefes reichende Adressatenorientierung ist wie bei anderen mehr oder weniger standardisierten Schreibformen, wie z. B. dem Protokoll, für den privaten Geschäftsbrief besonders wichtig.
Ein privater Geschäftsbrief muss dabei nicht nur formal, sondern auch bei seiner sprachlich-stilistischen Gestaltung auf große ▪ Verständlichkeit aus sein, soll er seine (Kommunikations-)Ziele erreichen können.
Um Verständlichkeit zu erreichen, kann man sich an den Kriterien des sogenannten ▪ Hamburger Verständlichkeitsansatzes orientieren, der Informationstexte mit einem Raster von vier verschiedenen Verständlichkeitsdimensionen betrachtet und dabei eine Abstufung in Gegensatzpaaren vornimmt.
Damit dies gelingt, müssen auf der Seite des Schreibers bzw. der Schreiberin etliche Faktoren ineinandergreifen. Ohne Sprachkompetenz, also der Fähigkeit, sich sprachlich auszudrücken, und ohne die erforderlichen Schreibkompetenzen kann dies nicht gelingen.
Bei der sprachlich-stilistischen Gestaltung geht es vor allem um die ▪ Formulierungskompetenz, also die Frage(n) ▪ Wie formuliere und überarbeite ich?
Dabei ist natürlich klar, dass die Formulierungskompetenz stets im Zusammenhang mit anderen Schreibkompetenzen gesehen werden muss, z. B. der ▪ Inhaltlichen Kompetenz (Was schreibe ich?), der ▪ Zielsetzungskompetenz (Warum und für wen schreibe ich?) und der ▪ Strukturierungskompetenz (Wie baue ich den Text auf?).
▪ Textprozeduren
▪ Überblick
▪ Texthandlungstypen
▪ Überblick
▪ Texthandlungstyp Argumentieren
▪ Texthandlungstyp Erzählen
▪ Texthandlungstyp Anleiten
▪ Texthandlungstyp Berichten
▪ Texthandlungstyp Beschreiben
▪ Textsortentypische Texthandlungen
▪ Privater Brief (Privater Geschäftsbrief)
Überblick
▪ Typische Sprachhandlungen in einem privaten GeschäftsbriefGert Egle, zuletzt bearbeitet am: 07.01.2024
ARBEITSTECHNIKEN und mehr
▪ Arbeits- und Zeitmanagement ▪ Kreative Arbeitstechniken ▪ Teamarbeit ▪ Portfolio ● Arbeit mit Bildern ● Arbeit mit Texten ▪ Arbeit mit Film und Video ▪ Mündliche Kommunikation ▪ Visualisieren ▪ Präsentation ▪ Arbeitstechniken für das Internet ▪ Sonstige digitale Arbeitstechniken

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