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Klangfiguren beziehen
sich in ihrem
Wirkungsbereich auf die
Lautgestalt eines Wortes oder die akustische
Gestalt eines Satzes. Einzelne der hier aufgeführten
Klangfiguren lassen sich auch anderen Wirkungsbereichen zuordnen.
Kolmer/Rob-Santer 2002,
S. 55 zählen die folgenden 13 Figuren zu den Klangfiguren:
| Klangfiguren |
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Alliteration
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Assonanz
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Preziosität
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Homoioteleuton
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Homoioptoton
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Homoioprophoron
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Onomatopoiie
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Lautsymbolik
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Polyptoton
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Paronymie
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Paronomasie
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Traductio
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Klauseln, Cursus
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In der nachfolgenden Tabelle werden auch weitere Figuren aufgeführt, die
in verschiedenen anderen Klassifikationsansätzen den Klangfiguren zugeordnet
werden.:
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Alliteration
(Stabreim) |
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Übereinstimmung im Anlaut von zwei oder
mehreren Wörtern
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Aufmerksamkeit wird auf
die alliterierenden Begriffe gelenkt
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Häufig in Sprichwörtern
und feststehenden Wendungen
Beispiele
- Winterwinde wichen
dem Wonnemond
- "Es ist nicht aus lauter Fürwitz noch Frevel
geschehen […]“ (Luther)
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Anapher |
Wiederholung des Anfangswortes bei
aufeinander folgenden Sätzen, Versen oder Strophen (auch:
Positionsfigur) Beispiel:
"Das Wasser rauscht, das Wasser schwoll..." |
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Assonanz
(Binnenreim) |
- harmonisiert den Klang von Lauten ( = Gleichklang)
- Gleichklang eines Vokals oder eine Lautfolge im Wortinnern oder
ähnlicher Klang bei mindestens zwei auf einander folgenden oder
benachbarten Wörtern einer syntaktischen Einheit;
- häufig am Versende
eines lyrischen Textes
- hebt Bedeutung hervor
Beispiele:
- Endlich auch, nach langem Ringen,
Muß die Nacht dem Tage weichen; Wie ein bunter Blumengarten Liegt Toledo ausgebreitet. (Heinrich Heine, Don Ramiro, 9. Strophe)
- "Da hat kein Neid der Reizung widerstrebt
[…] (Günther)
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Reim |
Gleichklang eines Verses in der Lyrik; a)
Stabreim (Alliteration): gleich lautenden Anlaut betonter Stammsilben,
daher auch: Buchstabenreim b) Endreim: Gleichklang von Wörtern vom
letzten betonten Vokal ab Beispiele:
a) Bei Wind und Wetter; mit Mann und Maus;
b) Der Mond ist aufgegangen
Die goldnen Sternlein prangen |
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Schüttelreim |
Sonderform des Doppelreims; die am Reim
beteiligten Wörter tauschen ihre Anfangskonsonanten oder auch Silben
miteinander aus; dadurch entsteht eine neue sinnvolle Wortfolge
Beispiel:
In Reimes Hut Geheimes ruht |
Kolmer/Rob-Santer 2002 zählen
die folgenden Figuren zu den Klangfiguren: |
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