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Rhetorische Mittel im Detail

Allegorie


  Die Bildform Allegorie  ist ein rhetorisches Mittel, das in sämtlichen literarischen Gattungen verwendet wird, aber ebenso in der politischen und geistlichen Rhetorik vorkommt.

"Von einer Allegorie kann man dann sprechen, wenn ein Text oder Textabschnitt mindestens zwei voneinander abhebbare Bedeutungsschichten enthält, eine wörtliche und eine andere, allegorische Bedeutung. Die wörtliche Bedeutung stellt sich dann ein, wenn man den Text »naiv« aus dem Blickwinkel und mit dem alltagssprachlichen Verständnis seiner zeitgenössischen Rezipienten liest. Erst in einer allegorischen Lektüre, die diese Bedeutungsebene hinterfragt, erschließt sich die zweite, tiefere Sinndimension des Textes." (Burdorf 1995, S.144)

Die Allegorie und Allegorese besaßen vor allem im Mittealter eine große Bedeutung, wo sie zur Lehre vom "vierfachen Schriftsinn" entwickelt worden ist. Zu diesem vierfachen Schriftsinn gehören die Ebenen: wörtliche Bedeutung, typologische bzw. allegorische Bedeutung, moralische Bedeutung und heilsgeschichtliche Bedeutung. ( Allegorese am Beispiel von Andreas Gryphius »Abend«)

Formen von Allegorien

In der modernen Literaturwissenschaft unterscheidet man vier verschiedene Formen von Allegorien (nach Kurz 1993, S.47-51)

Beispiele:

Gert Egle. zuletzt bearbeitet am: 12.10.2013

 
     
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