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Das Bild ist ein weit verbreitetes
rhetorisches Mittel, das in literarischen und nichtliterarischen Texten
vorkommt. Es dient vornehmlich der Veranschaulichung von Personen, Dingen,
Ereignissen oder Sachverhalten.

Nimmt man den Begriff etwas genauer unter die Lupe, so stellt man leicht
fest, dass das, was man gemeinhin unter Bild versteht, sehr unterschiedlich
ist. Im Allgemeinen steht Bild in der Rhetorik für eine Art Sammelbegriff.
Mit diesem wird eine Darstellungsweise bezeichnet, bei der bestimmte
Sachverhalte veranschaulicht werden. Diese sind ansonsten mit anderen Sinnen
kaum wahrnehmbar oder schlicht zu abstrakt.
Grundsätzlich ist der Begriff des Bildes vergleichsweise unscharf,
fungiert er doch meist als eine Art Sammelbegriff zur Bezeichnung bildlich
veranschaulichenden Darstellungsweise eines ansonsten nur mit anderen Sinnen
fassbaren konkreten oder auch abstrakten Sachverhaltes.
Bilder können etwas nur andeuten, können etwas
mehr oder minder klar umreißen oder auch die Form einer eigenständigen und
geschlossen wirkenden Beschreibung annehmen.
Die mit den Mitteln der Sprache erzeugten Bilder kann man in zwei
verschiedene Gruppen unterscheiden, deren Referenzbereich unterschiedlich
ist. (s. Strukturbild)
- Bilder, die sich auf den Text als Ganzes beziehen und diesen insgesamt
als Bild erscheinen lassen
- Bilder, die zur Veranschaulichung einzelner Textelemente verwendet
werden
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