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Formen des Fünfsatzes

Kompromiss


Die Fünfsatzform »Kompromiss« (nach Helmut Geißner 1968) entwickelt den Zwecksatz aus der Gegenüberstellung zweier Positionen. Sie ähnelt dabei der Fünfsatzform »Dialektik« und »Vom Allgemeinen zum Besonderen« in ihrer dialektischen Form. Dabei sollen Gemeinsamkeiten der beiden Standpunkte herausgearbeitet werden und eine Konsenslösung angestrebt werden.
 

 

 

  1. A meint …

  2. B sagt dagegen …

  3. Meiner Ansicht nach treffen sich beide in dem Punkt …

  4. Darin liegt wohl die Lösung, denn …

  5. Daraus sollten wir die Konsequenz ziehen, nämlich …

 

Beispiel:

  1. Ein Teil der Anwohner will unsere Straße zu einer Tempo-30-Zone erklären lassen.

  2. Der andere Teil macht sich dafür stark, dass die Straße mit baulichen Maßnahmen verengt wird.

  3. Ich denke, dass wir uns im Ziel darin einig sind, dass unsere Straße beruhigt werden muss.

  4. Es gibt natürlich eine ganze Reihe verschiedener Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, die ergriffen werden könnten.

  5. Wir sollten daher überlegen, welche der vorgeschlagenen Maßnahmen unser Problem des hohen Durchgangsverkehrs besser lösen könnte.

 

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