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Übung zur Argumentation

Ich gehe zur Wahl, weil ...

 
 
  Franziska Reichenbacher, TV-Lottofee
Ich wähle, weil ich von unserem parlamentarischen System überzeugt bin.

Dieter Thomas Heck, TV-Moderator
Ich gehe zur Wahl, weil es die Pflicht und Schuldigkeit eines jeden Staatsbürgers ist, einmal alle vier Jahre zu wählen. In einer krisenhaften Zeit, die weltweit sichtbar ist, will ich mitbestimmen, wie der Weg weitergeht. Die vor uns liegende Zeit schafft man nicht mit links. Man braucht Erfahrung und Kompetenz.

Frank Busemann, Zehnkämpfer
Ich gehe wählen, weil das ein Recht unserer Demokratie ist, weil das unsere Demokratie erhält, weil ich mich dazu verpflichtet fühle, weil ich meine grundsätzliche Meinung vertreten haben will, weil die aufkommende Politikverdrossenheit genau der falsche Weg ist, weil jede nicht abgegebene Stimme eine Stimme gegen unser Land, gegen unsere Demokratie und gegen unsere Freiheit ist.

Nina Hoss, Schauspielerin
Schon allein, um dem hohen Prozentsatz rechtsradikaler Wähler entgegenzuwirken, ist eine große Wahlbeteiligung nötig. Deswegen bin ich der Meinung, dass wir jungen Leute, die Pflicht haben, unsere Stimme abzugeben, weil es um unsere Zukunft geht. Wir brauchen Politiker, die ernsthaft die Lösung der schwerwiegenden Probleme arbeitsloser junger wie älterer Menschen betreiben, um den rechtsradikalen Parteien den Wind aus den Segeln zu nehmen. ...

Franz Beckenbauer, Fußballboss
Ich will lieber mitbestimmen, wer in den nächsten vier Jahren die Geschicke unseres Landes leiten wird.

Günter Grass, Schriftsteller
Es ist ein Glück, wählen zu dürfen. Spannender als Krieg und Kesselschlachten sind der Frieden und seine Wahlkämpfe. Das ist ein Besitz: eine Stimme. Sie fällt ins Gewicht und beweist, dass ich lebe. Niemand kauft sie mir ab. Denn sie ist teurer als alle Wahlgeschenke. Nicht alles, aber vieles steht auf dem Spiel. Es geht nicht um Leben und Tod, nur vier Jahre Zukunft und deren Folgen stehen in Frage, Nur? Wer hat sie übrig? Wer wollte vier Jahre lang stimmlos sein?

Iris Berben, Schauspielerin
Wer nicht wählt, ist ignoranter als jeder Politiker, wegen dem man des Wählens überdrüssig ist. Machen Sie diese verirrten Menschen klug, zeigen Sie ihnen, wo's lang geht. Erwecken Sie sie aus dem Paradies der Macht, schicken Sie sie mit offenen Augen in das Land- in unser kaputtes Deutschland. Jede Stimme zählt.

Dr. Michael Otto, Otto Versand
Unser Gemeinwesen kann sich nur im Sinne aller entwickeln, wenn jeder sich im Rahmen seiner Möglichkeiten einbringt und engagiert. Deshalb betrachte ich es als elementares Grundrecht und gleichzeitig als selbstverständliche Bürgerpflicht, wählen zu gehen. 

Claus Theo Gärtner, Schauspieler
Natürlich wähle ich. Damit die Falschen keine Chance haben.

 

 
 
   Arbeitsanregungen
  1. Arbeiten Sie heraus, welche Gründe die Personen dafür angeben, dass Sie zur Wahl gehen wollen.
  2. Untersuchen Sie die Argumentation.
  • Zeigen Sie, wo es sich um eine einfache, wo um eine erweiterte Argumentation handelt.
  • Arbeiten Sie die Argumentationsstrukturen in den verschiedenen Äußerungen heraus. Bestimmen Sie dabei Thesen, Argumente und Schlussfolgerungen.
  1. Ordnen Sie die Äußerungen den verschiedenen Grundtypen der Argumentation zu und zeigen Sie die Argumentationsstrategien auf.
             
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