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Beeindrucken

Etymologisieren


Wer beim nichtpartnerschaftlichen Argumentieren den anderen beeindrucken will, kann dies tun, indem er unter dem Vorwand, Missverständnissen vorzubeugen, etymologisiert. Dabei versucht man die Äußerung des Partners dadurch abzuwerten, dass man ihm die "eigentliche", die "wahre" Bedeutung eines Begriffs vor Augen führt. Was beim partnerschaftlichen Argumentieren durchaus zur gegenseitigen sachlichen Klärung und Abgrenzung von Begriffen dienen kann, verkehrt sich im rhetorischen Giftschrank in sein Gegenteil, soll den anderen beeindrucken, ja ihn schlimmstenfalls geradezu "vorführen".

Beispiele:

  1. Also, ob das wirklich etwas mit dem zu tun hat, was du unter Eleganz verstehst, kann ich nicht sagen. Sicher ist nur, dass man unter einem Elegant ehemals einen "Modegecken" verstanden hat, wenn du weißt, was das bedeutet.

  2. Natürlich habe ich gesagt, dass du dämlich bist. Aber das ist doch nicht gleichbedeutend mit dumm oder albern. Darunter versteht man doch einfach nur, dass jemand in einem Moment nicht bei rechten Sinnen ist.
     

 
   Arbeitsanregungen:
  1. Beschreiben Sie, mit welchen Mitteln der Sprecher sein Gegenüber beeindrucken will.

  2. Ergänzen Sie die Liste um eigene Beispiele.

  3. Welche Gruppe findet am schnellsten 5 weitere Beispiele für das Etymologisieren?
     

 
      
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de