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| Bei der
formal-logischen
Analyse von Argumenten unterscheidet man deduktive Argumente und
induktive Argumente von einander.
Deduktive Argumente beruhen auf verallgemeinerten Annahmen über die Welt, die zu unserem Weltwissen gehören. Von diesen verallgemeinerten Annahmen leiten wir konkrete Aussagen ab (deduzieren), um bestimmte, ganz konkrete Ereignisse oder Sachverhalte zu erklären oder vorherzusagen. Dies erfolgt ach dem Muster
Die Konklusion, oder auch verkürzt gesagt das Argument, "Sokrates ist sterblich." enthält nichts, was nicht auch schon mit ihren Prämissen gesagt wird. Und die Konklusion ist wahr, wenn auch die Prämissen wahr sind. Lässt sich ein Gegenbeispiel für ein deduktives Argument finden, handelt es sich beim ursprünglichen deduktiven Argument um einen deduktiven Fehlschluss, nach folgendem Beispiel:
Auch wenn die beiden Prämissen wahr sind, gibt es auch Fälle im
Schulalltag, bei denen das Läuten eben anderes als den Schulschluss
bedeutet, z.B. den Beginn oder das Ende einer Unterrichtsstunde usw.). Deduktive Argumente dieser Art bezeichnet man als konditionale Argumente, genau genommen handelt es sich um bikonditionale Argumente. Sie folgen dem Muster
» Baustein Wird das Antecedens in der Argumentation bejaht, ist das Argument gültig.
Wird dagegen das Konsequens in der Argumentation bejaht, ist das Argument ungültig, weil sich aus den wahren Prämissen auch andere Schlüsse ziehen lassen.
(vgl. Bayer 1999, S.108ff.) |
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