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Jakobinismus (1789-1796)

Die Schriftsteller säen Gift 

Leopold Alois Hofmann (1792)


Der jetzige allgemeine Freudentaumel in Europa, die Empörungen und Aufwiegeleien gutmüthiger Nationen wider ihre Souveräne, alle politischen Gährungen, und de heutige Unglauben aller Arten sind die Früchte einer zügellosen Aufklärung, einer fanatischen Philosophie, und überhaupt einer Horde kosmopolitischer und philanthropischer Schriftsteller von Mirabeau’s Geschlecht und Zweck.
Diese Schriftsteller säen noch täglich ihr Gift in alle europäischen Staaten aus; sie führen das große Wort bei dem meisten Nationen, und zumal ganz in Deutschland. Die öffentliche Meinung ist in ihren Händen. Ihre meistens berühmten oder berüchtigten Namen, ihr Hunger und ihre Habsucht, ihre unverschämte und zügellose Schwatzhaftigkeit, alle ihre Ränke und Kniffe, verbunden mit der fürchterlichen Allmacht der geheimen Orden, geben ihren verderblichen Grundsätzen überall Gewicht, Einfluss und die traurigste Wirksamkeit.

(Leopold Alois Hoffmann, in: Wiener Zeitschrift 1792, zit.n. Inge Stephan 1982, S. 167)
  


   Arbeitsanregungen: 

  1. Welche Vorwürfe erhebt Hoffmann?
  2. Vergleichen Sie seine Position mit der von Adam Bergk (1795).

  

     
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