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Strukturen der Zeitgestaltung: Ausschnitt

Überblick


"Jede Erzählung hat", wie Jochen Vogt betont, "einen Anfang und ein Ende, zwischen denen etwas geschieht: darin gleicht sie dem Leben [...]." (Vogt 1990, S.95) 

So liegt es in der "Natur der Sache" selbst, dass eine Erzählung immer einen Ausschnitt aus einer tatsächlichen oder bloß vorgestellten Wirklichkeit darstellt. Allerdings kann die Art, wie dieser Ausschnitt im Fluss einer Erzählung gestaltet wird, unterschiedlich ausfallen. Und es bleibt dem Autor bzw. Erzähler überlassen, 

  • an welcher Stelle des Erzählablaufs er mit seiner Geschichte einsetzt und

  • an welcher Stelle er die Geschichte enden lässt.

Was immer von ihm als Anfang der Geschichte gewählt wird, muss dementsprechend keineswegs der Beginn eines Geschehens sein. Und: Was den Schluss einer Erzählung bildet, muss genauso wenig das Ende eines dargestellten Geschehens sein.

Der Ausschnitt, den eine Erzählung aus einem größeren Ganzen wählt, lässt im Hinblick auf

eine Reihe von Möglichkeiten zu.

Beispieltexte zur Analyse, u. a.:

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013

    
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