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Techniken zur Figurencharakterisierung

Implizite Figurencharakterisierung

 
FAChbereich Deutsch
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▪ Surfbrett: Erzähler

Die implizite Figurencharakterisierung kann auf zwei verschiedenen Ebenen erfolgen. Das sind zwar

Implizit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das, was an Informationen über eine Figur gegeben wird, nicht ausdrücklich dargelegt wird. Die Information ist aber in einer ausdrücklich gegebenen Information mitenthalten, ohne dass sie offenkundig erwähnt wird.

Implizite Charakterisierung durch den Erzähler

Implizite Charakterisierung  durch die Figuren

  • Kontrast
    Figurencharakterisierung durch  bestimmte Merkmale von verschiedenen Figuren, die in direktem Gegensatz zueinander stehen (Oppositionen)

  • Korrespondenz
    Figurencharakterisierung dadurch, dass  bestimmte Merkmale von verschiedenen Figuren  gleichartig oder gleichwertig sind (Äquivalenzen).

  • Namengebung
    Lautmalende (onomatopoetische), sprechende, klassifizierende o. ä. Namen

  • Auftreten
    Figurencharakterisierung durch Einordnung und Häufigkeit ihres Vorkommens im "plot" im Vergleich zur Einordnung und Häufigkeit des Vorkommens einer Figur in der "story"

  • Figuralstil
    Figurencharakterisierung durch  die Figuren selbst in Form ihrer eigenen charakteristischen Redeweise bei direkter Redewiedergabe oder auf Innensicht beruhender Gedankenwiedergabe
    z.B. durch a) historisch und sozial geprägte Sprachvarianten b) individuelle Dispositionen und Spracheigenheiten
    (vgl. Vogt 1990, S.152)

  • Beziehungsstil
    Figurencharakterisierung durch  die Figuren selbst in Form charakterisierender Redeweise anderer Figuren über eine bestimmte Figur in direkter Redewiedergabe oder in auf Innensicht beruhender Gedankenwiedergabe. Zu unterscheiden ist, ob 

    • dies in Anwesenheit 

    • in Abwesenheit der zu charakterisierenden Figur geschieht.

  • Thematik
    Figurencharakterisierung durch  die Figuren selbst, indem sie charakteristischerweise bestimmte Inhalte bei der direkten Redewiedergabe oder der auf Innensicht beruhenden Gedankenwiedergabe bevorzugen

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 30.08.2020

   
 

 
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