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FAQ's - Frequently Asked Questions

Woran erkennt man, dass es sich um erlebte Rede handelt?


Zunächst einmal sind es die folgenden allgemeinen Merkmale, die erlebte Rede auszeichnen:
  • 3. Pers. Singular Indikativ Präteritum

  • oft mit, aber auch häufig ohne redeeinleitende Verben

  • im Allgemeinen ohne Anführungsstriche 

Nach Roy Pascal 1977 gibt es aber noch eine Reihe von hilfreichen Hinweisen:

  1. deiktische, d.h. verweisende Zeit- und Raumadverbien wie "morgen", "hier" "nun", die sich auf den Standpunkt der Figur beziehen

  2. affektive oder argumentative Interjektionen wie "gewiss", "jedoch"

  3. emphatische Ausrufe wie "Ach!"

  4. rhetorische Fragen

  5. Modalverben mit subjektiver Qualität ("hatte er den Wagen zu holen")

  6. explizite Ankündigungen von Gedanken wie "dachte er"

  7. ironische Untertöne, die vom Erzähler her kommen

  8. Textpartien, die nur als innerer Monolog einer Figur aufgefasst werden können

  9. nahezu auktoriale Verwendung der erlebten Rede, die dazu verwendet wird, unartikulierte, unstrukturierte und halbbewusste Regungen einer Figur auszudrücken

(vgl. Vogt 1990, S.165f.)

     
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