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FAQ's - Frequently Asked Questions

Woran erkennt man "Psycho-narration" bei der Darstellung von Träumen, Halluzinationen usw.?


Wenn der Erzähler die Träume, Halluzinationen oder visionären Vorstellungen einer Figur in Form der "Psycho-narration" (Gedankenbericht) darstellt, lässt er die Figur im Allgemeinen "Bilder schauen".

Das bedeutet: Im Gedankenbericht werden visuelle Eindrücke vermittelt, die die Figur zwar wahrnimmt, aber noch nicht verstandesmäßig erfasst hat. 

Die Wiedergabe dieser visuellen Eindrücke (das "Schauen" dieser Bilder) kann sprachlich dadurch verdeutlicht werden, dass bestimmte Textsignale vorzufinden sind. Die Verben des Denkens werden dann durch Verben des Sehens ersetzt.

So heißt es also z.B. bei dieser Form der Psycho-narration statt "er dachte..." "Ihm stand vor Augen..", "er sah..." etc.

Also:  

"Bilder schauen" ist ein Signal für Psycho-narration

 

     
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