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Erlebte Rede

Erlebte Rede vs. innerer Monolog

 
 
Die erlebte Rede und der innere Monolog weisen eine ganze Reihe von Ähnlichkeiten auf, können aber dennoch klar voneinander unterschieden werden.
 

Erlebte Rede

Innerer Monolog

  • Art der Wiedergabe von Gedanken
  • seltener auch für die Wiedergabe von gesprochenen Worten einer fiktionalen Figur
  • Art der Wiedergabe von unausgesprochenen Gedanken, Assoziationen, Ahnungen etc. der fiktionalen Figur

sprachliche Erkennungsmerkmale

sprachliches Erkennungsmerkmal

  • Ich - Form, 1. Person, Präsens

Aufgabe und Funktion

  • innere Vorgänge werden aus der Perspektive der diese Vorgänge selbst erlebenden Figur wiedergegeben (Innensicht)
  • durch Verwendung der 3. Person erfolgt die Wiedergabe der inneren Vorgänge in direktem und objektiv-unpersönlich erscheinenden Bericht
  • Erzähler noch spürbar, daher auch eine gewisse Distanz zur reinen Innensicht

Aufgabe und Funktion

  • Wiedergabe von Augenblicksregungen der Figur (Innensicht)
  • Identifikation des Lesers mit dem Romanhelden dadurch, dass der Erzähler "verschwindet" und die Perspektive der Figur allein maßgebend ist

Stilwert

  • ziemlich große, fast suggestiv wirkende Unmittelbarkeit des Mitfühlens
  • relativ große Beweglichkeit und Eindringlichkeit des Erzählens durch jederzeit möglichen Perspektivenwechsel
  • häufig fehlt ein deutlicher Hinweis auf den Übergang von Erzählerbericht zur erlebten Rede (Zwischentöne möglich!)

Stilwert

  • völlige Unmittelbarkeit des Mitfühlens

 

                       
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