teachSam- Arbeitsbereiche:
Arbeitstechniken - Deutsch - Geschichte - Politik - Pädagogik - PsychologieMedien - Methodik und Didaktik - Projekte - So navigiert man auf teachSam - So sucht man auf teachSam - teachSam braucht Werbung


deu.jpg (1524 Byte)

 

Figurenkonzeption im dramatischen Text

Überblick

 
FAChbereich Deutsch
Center-Map Glossar
Literatur:▪ Autorinnen und Autoren Gattungen Erzählende Texte ● Dramatische TexteÜberblick ● Strukturen dramatischer Texte Quickie für Eilige: So analysiert man eine dramatische SzeneÜberblick  Modell der dramatischen Kommunikation Plurimedialität des dramatischen Textes Textschichten: Haupt- und Nebentext Dramenhandlung [ Figurengestaltung Überblick Kontrast- und Korrespondenzbeziehungen der Figuren FigurenkonstellationKonfiguration  Figurenkonzeption Überblick Dimensionen: Weite-Länge-Tiefe (W-L-T) Figurenkonzeptionen in Gegensätzen (SEPGTI) ] Figurencharakterisierung RaumgestaltungZeitgestaltung Dramatische Spannung Wissensunterschiede Dramatische Rede Formtypen des Dramas Dramaturgie und InszenierungFAQ's: Häufig gestellte Fragen Genres/Gattungen Theorie des Dramas Didaktik: Das Drama im Literaturunterricht Methodenrepertoire zur szenischen Erarbeitung von Dramentexten Links ins Internet Textauswahl Bausteine Lyrische Texte Literarische Zweckformen Literaturgeschichte Motive der Literatur Grundlagen der Textanalyse und Interpretation Literaturunterricht Schulische Schreibformen Operatoren im Fach Deutsch ANALYSE UND INTERPRETATION EINES DRAMATISCHEN TEXTES

Die Figuren des ▪ dramatischen Textes werden über ihre Kontrast- und Korrespondenzrelationen, über die ▪ Figurenkonstellation und die ▪ Konfigurationen konstituiert.

Neben diesen Aspekten kann man aber noch zwei weitere Analyseebenen der ▪ Figurengestaltung voneinander unterscheiden:

Ganz strikt können diese beiden Kategorien jedoch nicht voneinander getrennt werden, da eine bestimmte Figurenkonzeption immer auf einer Auswahl verschiedener Charakterisierungstechniken beruht.

Figurenkonzeption als historisch veränderliche Vorstellung

Eine dramatische Figur wird auf verschiedene Art und Weise geschaffen. Wie dies geschieht, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Figurenkonzeptionen sind von den Menschenbildern abhängig, die sie bestimmen. Und so wie sich Menschenbilder im Laufe der Geschichte gewandelt haben und stets weiter wandeln, ändern sich auch die Konzepte, die dramatische Figuren formen.

Ob und inwieweit bestimmte Figurenkonzeptionen eine Rolle bei der Dramenproduktion und -rezeption spielen, hat also die Literaturgeschichte genauer zu untersuchen. Schließlich ist die Figurenkonzeption nach Pfister (1977, S.240f.) "eine reine historische Kategorie, ein historisch und typologisch variabler Satz von Konventionen", der ein bestimmtes "anthropologisches Modell" formt. Als historisch veränderliches Menschenbild liegt es in seiner jeweils spezifischen Ausprägung jeder dramatischen Figur zugrunde.

Figurenkonzeption als analytische Kategorie

Ungeachtet der historischen Bedingtheit bestimmter Figurenkonzeptionen kann die Analyse der Figurenkonzeption, insbesondere unter literaturdidaktischer Perspektive, aber eine durchaus lohnenswerte Analyseaufgabe darstellen.


Für größere Ansicht bitte an*klicken*tippen!

Bei der Kommunikation über einen dramatischen Text spielen Fragen, wie sie im obigen Schaubild dargestellt sind, eine wichtige Rolle, zumal sie eben auch auf die Rekonstruktion des Menschenbildes zielen, das hinter der Ausformung von Figuren in einem Drama steht.

Auch das ▪ Netzdiagramm, mit dessen Hilfe man im Anschluss an B. Beckermann (1970) die drei Dimensionen ▪ Weite, ▪ Länge und ▪ Tiefe bei der Figurenkonzeption visualisieren kann, sollte indessen nicht zu mehr führen als einer Diskussion über die Einschätzung von Figuren und oder/deren Vergleich auf der Basis einer Auswahl von bestimmten Kategorien.

Anknüpfend daran hat Pfister eine ▪ Analyseschema von sechs Gegensatzpaaren (SEPGTI) zusammengestellt, mit dessen Kategoriensich die Figurenkonzeption in einem Drama oder im Vergleich mehrerer Dramen präziser analysieren und beschreiben lässt.

Gert Egle. zuletzt bearbeitet am: 02.06.2020

 
 

 
ARBEITSTECHNIKEN und mehr
Arbeits- und Zeitmanagement Kreative Arbeitstechniken Teamarbeit ▪ Portfolio ● Arbeit mit Bildern  Arbeit mit Texten Arbeit mit Film und VideoMündliche Kommunikation Visualisieren PräsentationArbeitstechniken für das Internet Sonstige digitale Arbeitstechniken 

 
  Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA)
Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von
externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de
-
CC-Lizenz