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Friedrich Schiller

Personen und Begegnungen

Ausgewähltes Personenregister

 

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Carl Eugen von Württemberg
(1728 - 1793)
   
Conz, Karl Philipp
(1762 - 1827)
geb. 1762 in Lorch, gest. 1827 in Tübingen; Ausbildung in den niederen Seminaren und dem Tübinger Stift; verschiedene Pfarrämter; ab 1804 Professor der alten Literatur in Tübingen Spielkamerad Friedrich Schillers in Lorch 1764-66; 1781 vom Tübinger Stift aus erneute Kontaktaufnahme mit Schiller; auf seiner literarischen Reise durch Deutschland besucht er im Sommer 1792 Schiller in Jena und verkehrt mehrere Monate mit ihm, ebenso während der Reise Schillers in seine Heimat Württemberg 1793/94; veröffentlicht Erinnerungen über diese Begegnungen; das Projekt eines "Griechischen Theaters" in deutscher Übersetzung, das er mit Schiller und Nast herausgeben will, scheitert an der Ablehnung durch Johann Friedrich Cotta; in Schillers "Neuer Thalia 1792" und in den Musenalmanachen von 1796-1799 veröffentlicht Conz mehrere literarische Beiträge

Cotta, Christoph Friedrich
(1724 - 1807)

Hof- und Kanzleibuchdrucker in Stuttgart; Vater von Johann Friedrich

Familie Schiller wohnt von 1764 in einem neu errichteten Haus (zusammen mit der Familie des Hauptmanns von Hoven), das C. F. Cotta gehört

Cotta, Johann Friedrich
(1764 - 1832)

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geb. 1764 in Stuttgart, gest. 1832 ebendort; seit 1822 Freiherr Cotta von Cottendorf; Studium der Mathematik, dann Rechtswissenschaft in Tübingen; übernimmt 1787 die 1659 gegründete, aber in der Zeit vor der Übernahme ziemlich heruntergewirtschaftete Buchhandlung seines Vaters Christoph Friedrich Cotta in Tübingen; "Der eifrig auf Ausdehnung seines Verlags bedachte junge Buchhändler benutzte die Anwesenheit Schillers in seiner Heimat, um mit ihm in Verbindung zu kommen. Persönlich lernte er ihn kennen, als Schiller seinen einstigen Lehrer an der Karlsschule, Professor Abel, in Tübingen besuchte. Cotta beabsichtigte, Schiller für eine politische Zeitung in großem Stil zu gewinnen, die er begründen wollte, während Schiller einen Verleger für eine literarische Zeitschrift suchte, die er schon länger geplant hatte. Am 4. Mai 1794, zwei Tage vor Schillers Rückreise nach Jena. besprachen sie auf einem Ausflug von Stuttgart aus ihre Pläne. Die Leitung der politischen Zeitung, die Cotta dann 1798 als "Allgemeine Zeitung" ins Leben rief, lehnte Schiller von Jena aus ab. Cotta übernahm den Verlag der von Schiller angeregten Zeitschrift, die von 1795 bis 1797 unter dem Titel "Die Horen" erschien. Für Cotta war die dadurch eingeleitete Verbindung mit Schiller, die ihm später auch die mit Goethe zuführte, der Ausgangspunkt zu einer glänzenden Entfaltung seines Verlags. Für Schiller bedeutete die Geschäftsverbindung mit Cotta, die sich bald zu einer wahren Freundschaft entwickelte, die endgültige Befreiung von der Unsicherheit seiner Einkommensverhältnisse. Bei Cotta konnte er stets auf ihm erwünschte Anweisungen rechnen. Ohne weiteres bewilligte Cotta stets die Honorarvorschläge Schillers und ging auch über diese hinaus. 'Bei Schriftstellern wie Sie', schreibt Cotta am 27. Oktober 1801 an Schiller, 'kann das Honorar nie ein Äquivalent für die Arbeit sein und mithin ein Afford nie die Verbindlichkeiten des Buchhändlers in einem solchen Falle erschöpfen, sobald der Erfolg ihm noch mehr zu tun erlaubt.' Schiller aber bekannte im Mai 1798 nach einem Besuche Cottas: 'Ich zweifle keinen Augenblick, dass unser Verhältnis, das anfangs bloß durch ein gemeinschaftliches Interesse veranlasst wurde und bei näherer Bekanntschaft eine so schöne und edle Wendung nahm. unzerstörbar bestehen wird. Unser Vertrauen ist auf eine wechselseitige Hochschätzung begründet, die höchste Sicherheit, deren ein menschliches Verhältnis bedarf'. Die Freundschaft zwischen den beiden Familien dauerte auch nach Schillers Tode fort." (Güntter 1925, S.211)

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