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Friedrich Schiller: Maria Stuart - 1. Akt

Szene I,8

 
 
 
Die Handlung der Szene I,8 (8. Auftritt) im 1. Akt von Schillers Drama »Maria Stuart« spielt in einem Zimmer im Schloss Fotheringhay.

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< I,7

Nach dem Abgang Maria Stuarts zeigt sich Burleigh sichtlich beeindruckt von dem ungebrochenen Stolz der schottischen Königin. Paulet gibt ihm gegenüber Maria mit ihrer Forderung recht, dass man ihr im Prozess hätte die von ihr angezweifelten Zeugen gegenüberstellen müssen. Doch Burleigh verteidigt dieses Vorgehen mit dem Hinweis, dass in einem solchen Falle die vorgelegten Geständnisse mit Sicherheit widerrufen worden wären. Nun ginge es nur noch darum, Schaden vom Staat und der Krone abzuwenden, der durch einen möglichen Vollzug des Urteils auf Anordnung Elisabeths entstehen könne. Maria Stuart müsse daher von Elisabeth begnadigt werden. Dieser öffentlich zu vollziehende Akt widerspreche allerdings nicht dem Wunsch Elisabeths, dass ihre Widersacherin auf andere Art und Weise zu Tode gebracht werde. Unter Hinweis auf seine treuen Dienste versucht Burleigh, mehr oder weniger verschleiert, Paulet zum Meuchelmord an Maria Stuart zu bewegen, was dieser aber auf Grund seines unerschütterlichen Rechtsempfindens entschieden von sich weist. Mehr noch: mit aller Entschiedenheit macht Paulet Burleigh klar, dass er sich jedem solchen Unterfangen entschieden zur Wehr setzen werde.

> II,1

 

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