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Schlink, Der Vorleser: Figurengestaltung: Hanna

Hanna und der Analphabetismus

 
 
  Der Analphabetismus von Hanna im Bernhard Schlinks Roman »Der Vorleser« hat verschiedene Aspekte, die im nachfolgenden Mind Map visualisiert sind:

 

 

 
   
   Arbeitsanregungen:

Analysieren Sie den Analphabetismus Hannas im Roman.

  1. Zeigen Sie, inwiefern Hannas Analphabetismus die Beziehung von Hanna und Michael während ihrer Affäre beeinträchtigt und belastet.

  2. Arbeiten Sie mit geeigneten Textstellen heraus, wie sich Hannas Umgang mit ihrem Analphabetismus auf den Prozess auswirkt.

  3. Setzen Sie sich mit der Stellungnahme auseinander, die der Erzähler zu Hannas Überwindung des Analphabetismus abgibt: "Analphabetismus ist Unmündigkeit. Indem Hanna den Mut gehabt hatte, lesen und schreiben zu lernen, hatte sie den Schritt aus der Unmündigkeit zur Mündigkeit getan, einen aufklärerischen Schritt." (S.178)

  4. In der Literaturkritik des Romans wurde verschiedentlich betont, dass die NS-Verbrechen durch Verknüpfung mit dem Analphabetismusproblem entschärft, die NS-Vergangenheit geradezu entsorgt werde.
    Untersuchen Sie, inwiefern der Analphabetismus eine derartige Entlastungsfunktion besitzt.

 →Operatorenkatalog des Landes Baden-Württemberg)

 
     
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de