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Lessing: Nathan der Weise - Fünfter Akt

Sezenenüberblick


Die Handlung des 5. Aktes (5. Aufzug) in Lessings Drama »Nathan der Weise« spielt sich an drei verschiedenen Orten ab.
  
Szene Figuren Handlung Ort der 
Handlung

V,1

S, drei mame- luckische Reiter

Saladin (S) erhält die erwarteten Tributzahlungen und zeigt sich gegenüber seinen Soldaten als freigiebig.

Zimmer im Palast Saladins

V,2

S, Emir Mansor

Saladin gibt dem Emir den Auftrag, den Großteil des Geldes zu seinem Vater in den Libanon zu schaffen

V,3

T

Im Selbstgespräch kann der Tempelherr (T) seinen Ärger auf Nathan (N) verarbeiten, indem er Nathans Anteil am Werden und der Erziehung Rechas (R) würdigt. Dazu macht er sich Vorwürfe für die von ihm heraufbeschworene Gefahr für Nathan.

Palmen vor Nathans Haus

V,4

N, K

Nathan erhält vom Klosterbruder (K) den schriftlichen Beweis (Brevier) für die von ihm vermuteten Verwandtschaftsverhältnisse und erfährt, dass der Tempelherr die Angelegenheit beim Patriarchen vorgetragen hat.

V,5

N, T

Der Tempelherr entschuldigt sich bei Nathan und bittet erneut um die Hand von Recha. Nathan hält ihn erneut hin mit dem Hinweis, ein eben erst ausfindig gemachter Bruder Rechas müsse dazu erst gefragt werden.

V,6

Si, R

Recha schildert Sittah (Si) Nathan als liebenden, gütigen und weisen Vater. Verzweifelt kämpft sie um ihre Fassung, nachdem ihr Daja gerade erst eröffnet hat, dass Nathan gar nicht ihr Vater und sie selbst Christin sei.

In Sittahs Harem

V,7 Si, R, S Sittah bittet Saladin (S), ihr nicht den Vater zu nehmen. Saladin erklärt ihr, dass er Nathan und den Tempelherrn in den Palast gebeten habe.  
V,8 Si, R, S, N, T Saladin teilt Nathan mit, dass er das geliehene Geld zurückerhalte. Als Saladin die beiden Verliebten einander versprechen will, deckt Nathan auf, dass Recha und der Tempelherr Geschwister sind. Sie sind in Wahrheit Kinder des nach Europa emigrierten Assad, der dort den Namen Wolf von Filnek angenommen und mit einer von Stauffen verheiratet war. Aus dieser Ehe stammen die beiden Kinder Blanda (=Recha) und Leu von Filneck (Tempelher).   

 

     
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