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Lessing: Nathan der Weise - 3. Akt

« Szene III,10 »

III,10 - Daja enthüllt dem Tempelherrn die wahre Herkunft Rechas


 

 
FAChbereich Deutsch
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Die Handlung der Szene III,10 (10. Auftritt) im 3. Akt von Lessings Drama »Nathan der Weise« spielt unter den Palmen, in der Nähe des Klosters (Handlungsort).
 

 

Daja, die weiterhin hofft, mit Hilfe des Tempelherrn nach Europa zurückzukommen, kann bei ihrem heimlichen Zusammentreffen mit dem Tempelherrn hören, dass dieser Recha liebt. Dadurch sieht sie sich ermuntert, diesem die Wahrheit über Rechas Herkunft mitzuteilen, zumal sie sich über die vermeintliche Zurückweisung des Heiratsantrags durch Nathan empört. Auf ihre Enthüllung, Recha sei Christin, kann der Tempelherr, sichtlich enttäuscht, zunächst nur spöttisch reagieren, da er offenbar vermutet, Daja habe Recha heimlich zum Christentum bekehrt. Erst als Daja erklärt, Recha sei ein Christenkind und getauft, und ihm bestätigt, dass Nathan nicht der Vater Rechas ist, kann der Tempelherr die ganze Tragweite der Enthüllungen erkennen. Die Vorstellung, der "weise, gute Nathan" habe sich in dieser Weise gegen Gott und die Natur versündigt, stürzt ihn so sehr in Verwirrung und erschüttert sein Bild von Nathan derart, dass er dem jeden Augenblick möglichen Wiederzusammentreffen mit Nathan aus dem Weg geht. Er bittet Recha, ihm auszurichten, dass sie sich bei Saladin wieder sehen würden. Als Daja dem Tempelherrn am Ende das Versprechen abringen will, sie selbst neben Recha nach Europa mitzunehmen, weicht dieser allerdings aus.

III,9 < III,10 > IV,1

 

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 08.08.2018

     
 

 
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