geb. 23.2.1899 in Alzey gest.25.7.1950 in Rheinzabern; Jugend in
Alzey, Mainz und Worms; Lehrerin (bis 1928), dann 1
Jahr lang Dozentin für Pädagogik an der Sozialen Frauenschule in
Berlin. 1936 als Halbjüdin mit Schreibverbot belegt; danach
Lebensunterhalt mit Fabrikarbeit verdient; ihre älteste Tochter
wurde in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert; verfasst
zahlreiche Erzählungen, Hörspiele, Romane und Gedichte. 1950
Preisträgerin des Georg-Büchner-Preises der Deutschen Akademie
für Sprache und Dichtung; im gleichen Jahr Mitglied der Mainzer Akademie für Literatur und Wissenschaft, des
PEN-Clubs und der Akademie für Sprache und Dichtung (Darmstadt) geworden. Hauptthema der Dichtungen L.s ist der Mensch
in seinem Ringen um sein Heil bzw. sein Unheil.