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Pär Lagerkvist

1891 - 1974

In diesem Arbeitsbereich der Literatur können Sie sich mit den literarischen Werken von Pär Lagerkvist befassen.

 

Kurzbiographie: (»Wikipedia: Pär Lagerkvist)

schwed. Schriftsteller, geb.  23.5. 1891 in Växjö, gest. 11.7.1974 in Danderyd bei Stockholm;  aufgewachsen als Sohn eines Eisenbahnangestellten und jüngstes von sieben Geschwistern in ländlich-konservativer Umgebung;   1908/09 Anschluss an anarchistische und sozialistische Kreise;  nach der Reifeprüfung 1910 in Växjö  Studium der Literatur- und Kunstgeschichte   in Uppsala; Veröffentlichung erster Werke;  nebenher verfasst  L. Rezensionen für die sozialistische Zeitschrift »Stormklockan«;  1913 Aufenthalt in Paris und Kunststudium, Anhänger von Kubismus und Expressionismus; während des 1. Weltkrieges. überwiegend in Kopenhagen auf, dort 1918 Heirat mit Karen Sørensen;. 1919 nach Rückkehr nach Schweden ein halbes Jahr lang Theaterkritiker für das »Svenska Dagbladet«;  in den zwanziger Jahren, nicht frei von finanziellen Sorgen, Leben als freier Schriftsteller; nach Scheidung 1925 Heirat mit  Elaine Hallberg; 1930 Umzug auf die Insel Lidingö  wo er bis zu seinem Tod lebte.
1940 zum Mitglied der schwed. Akademie ernannt; 1941 Ehrendoktor in Göteborg;  1951 Literaturnobelpreis.

 

 

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Werke

Selbst. dt. Erstausgg.: Reflexe. 15 Lieder nach Gedichten von P. L., 2 Hefte (Reflexer, 1924), Kopenhagen-Leipzig 1924; Schlimme Geschichten (Onda sagor, 1924), Tübingen 1928; Zwei Erzählungen. Der Henker. Der Zwerg (Bödeln, 1933. Dvärgen, 1944), Stockholm 1946; Barrabas, Roman (Barrabas, 1950), München 1950; Drei Prosadichtungen (enthält: Der anspruchsvolle Gast. Die Kellerwohnung. Der Morgen), Winterthur 1953; Sybille. Roman (Sybillan, 1956), Zürich 1957; Der Tod Ahasvers. Ein Roman (Ahasverus död, 1960), München 1961; Gedichte (Dikter, 1950), Wien 1962; Pilger auf dem Meer. Ein Roman (Pilgrim på havet, 1962), Zürich 1963; Das heilige Land (Det heliga landet, 1964), Zürich 1965; Mariamne (Mariamne, 1967), Zürich 1967; Sechs Erzählungen (enthält: Vater und ich. Der Fahrstuhl, der zur Hölle fuhr. Der anspruchsvolle Gast. Erlöser-Johan. Die Kellerwohnung. Der Morgen), Zürich 1968; - Weitere Gedichte und Erzählungen in Anthologien: Olle Holmberg (Hrsg.), Zwölf schwedische Erzähler von heute, Stockholm 1940 (enthält: Die Mühle); Nelly Sachs (Hrsg.), Von Welle und Granit. Querschnitt durch die schwedische Lyrik des 20. Jh.s, Berlin-Ost 1947; Grete Berges (Hrsg.), Schwedische Dichter unserer Zeit. Ein literarischer Querschnitt, Stockholm 1951; Friedrich Ostarhild (Hrsg.), Christus-Gedichte aus dem Norden, Berlin 1957; Kurt Ihlenfeld (Hrsg.), Eckart Jb. 1955/56 und 1961/62 (Ausz. aus »Abendland«); Reinhard Jaspert (Hrsg.), Lyrik der Welt. Dichtungen des Abendlandes, Berlin 1960; Robert Braun (Hrsg.), »Gehen und Gehen in Wien«. Gedichte, Wien 1966. -

 

       
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