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Nora ist am ersten
Weihnachtstag gerade von ihrem Versuch, Christine Linde zu besuchen,
zurückgekommen.
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Sie wirkt sehr beunruhigt,
lauscht an der Türe und vergewissert sich, dass im Briefkasten noch kein
Brief von Krogstad liegt. Zugleich versucht sie sich selbst zu
beruhigen, indem sie die Drohung Krogstads herunterspielt. Sie hofft
dabei auf moralische Skrupel Krogstads.
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Anne-Marie kommt und bringt
eine Schachtel mit Ballkostümen. Im Gespräch mit dem Kindermädchen
deutet Nora die Möglichkeit eines Verlassens ihrer Familie oder einer
Selbsttötung an, ohne dass diese Gedanken ihrer ehemaligen Amme bewusst
sind.
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Nora erkundigt sich nach den
Motiven von Anne-Marie, die als junge, von dem Vater ihres Kindes
verlassene Mutter, ehe sie in die Dienste von Noras Eltern getreten ist,
ihr eigenes Kind zur Adoption freigegeben hat.
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Nachdem Nora Anne-Marie zu den
Kindern geschickt hat, zeigt sich weiterhin so sehr aufgewühlt, dass sie
die Geräusche, die Christine Lindes Eintreffen im Flur macht, angstvoll
als unmittelbar bevorstehende Verhaftung deutet.
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Christine Linde will von Nora
wissen, weshalb sie sie habe besuchen wollen.
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Nora, die sich wieder gefasst
hat, erklärt ihr, sie habe um ihre Hilfe bei den Vorbereitungen für den
am nächsten Tag bei dem Konsul Stenberg stattfindenden Kostümball bitten
wollen. Dort wolle sie auf Wunsch Helmers als neapolitanisches
Fischermädchen Tarantella tanzen.
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Christine Linde will von Nora
wissen, weshalb Doktor Rank am Abend zuvor so niedergeschlagen gewirkt
habe. Nora berichtet ihr, dass Rank an Rückenschwindsucht leide, die sie
auf den Lebenswandel seines Vaters zurückführt. Zugleich teilt sie
Christine Linde mit, dass Doktor Rank als bester Jugendfreund Helmers
und - wie sie betont – auch ihr eigener Freund tagtäglich zu Besuch sei.
Als Christine Linde an der Aufrichtigkeit Ranks zweifelt und ihn als
einen Schmeichler bezeichnet, stellt sich Nora schützend vor ihn. Dies
und die Art wie Nora das tut, bestärken Christine Linde in ihren
Vermutungen über die tatsächlichen Motive Ranks für dessen tägliche
Besuche.
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Unter Berufung auf ihre größere
Lebenserfahrung rät sie Nora, der sie eine kindliche Naivität in manchen
Dingen vorhält, die Beziehung mit Doktor Rank zu beenden, zumal sie
vermutet, dass Rank Nora das Geld für die frühere Italienreise geliehen
habe.
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Nora weist diese Vermutung
zurück, wird dadurch aber zugleich auf eine Idee gebracht. Sie will
wissen, ob sie im Falle der vollständigen Tilgung ihrer Schulden den
ausgestellten Schuldschein zurückbekommen müsse. Nachdem Christine Linde
dies betätigt hat, äußert sie die Vermutung, dass Nora ihr nicht die
volle Wahrheit gesagt habe. Im Abgehen verlangt sie ehrliches und
offenes Gespräch.
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Helmer kommt aus dem Flur ins
Wohnzimmer. Als er sich in ihrer Gegenwart dafür selbst lobt, auf die
Idee mit der Tarantella gekommen zu sein, hält ihm Nora für einen
Augenblick entgegen, dass es wohl ihre eigene Entscheidung gewesen sei,
auch auf diesen Wunsch einzugehen. Helmer verwahrt sich gegen diese
Sicht der Dinge, fasst Nora in einer dominanten Geste ans Kinn und weist
sie mit vordergründig freundlichen Worten zurecht.
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Nora bittet Helmer in einer
Haltung zwischen Koketterie und Unterwürfigkeit, in der sie sich selbst
mit den von Helmer sonst verwendeten Kosenamen bezeichnet, Krogstad
nicht zu entlassen.
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Als Helmer erklärt, er habe
dessen Posten für Christine Linde vorgesehen, versucht ihn Nora dadurch
umzustimmen, dass sie auf dessen Verbindungen zu verschiedenen Zeitungen
hinweist, die er zum Schaden Helmers nutzen könne. Zugleich signalisiert
sie Helmer, dass sie eine tödliche Angst vor Krogstad habe.
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Helmer glaubt die Ängste Noras
auf Erinnerungen an ihren Vater zurückführen zu können. Nora nimmt den
Gedanken auf und verweist auf die Pressekampagne gegen ihren Vater, die
beinahe zu dessen Absetzung geführt habe. Dabei würdigt sie noch Helmers
Anteil bei der Verhinderung der Absetzung, der als Beauftragter des
Ministeriums die Untersuchung gegen ihren Vater wohlwollend durchgeführt
habe. Helmer verwehrt sich gegen den Vergleich mit Noras Vater, der im
Gegensatz zu ihm als Beamter nicht untadelig gewesen sei.
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Darauf setzt Helmer Nora
auseinander, weshalb eine Entlassung Krogstads aus seiner Sicht
unvermeidbar ist. Zum einen wolle er sich nicht vor seinen Angestellten
lächerlich machen, wenn er sich von seiner Frau habe umstimmen lassen.
Zum anderen werde ihm die Tatsache, dass Krogstad als ein
Jugendbekannter von ihm die von dieser Zeit herrührende Duzfreundschaft
in taktloser Weise öffentlich zur Schau trage. Nora kritisiert diese
Rücksichten Helmers als kleinlich.
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Nora reagiert verzweifelt und
fleht Helmer an, den Brief zurückzuholen. Ihre Andeutung, er wisse
nicht, welche Folgen der Brief haben könne, wird von Helmer ignoriert.
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Helmer macht nun seinerseits
Nora Vorhaltungen. Noras Unterstellung, er fürchte sich vor Krogstad
habe ihn verletzt, aber er sei bereit, ihr zu verzeihen. Zugleich
versichert er ihr, dass er im Fall der Fälle Mut und Kraft zeigen werden
und als Mann bereit sein werde, alles auf sich zu nehmen.
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Da Nora diese Äußerung auf ihre
Fälschung der Unterschrift bezieht, reagiert sie einen Moment lang
völlig konsterniert und weist dieses vermeintliche Ansinnen Helmers
zurück.
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Helmer, der Noras Beweggründe
nicht kennt, versucht Nora im Anschluss daran zu beruhigen und fordert
sie beim Abgehen auf, Doktor Rank bei dessen Eintreffen mitzuteilen,
dass er sich im Arbeitszimmer befinde.
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Nach dem Abgang Helmers ins
Arbeitszimmer ist Nora vollkommen verstört. Sie fürchtet, dass Helmer,
wenn es so weit kommen würde, sein Versprechen wahr machen könnte. Dies
will sie um jeden Preis vermeiden und sucht verzweifelt nach einem
Ausweg. Andernfalls aber, so deutet sie an, ist sie bereit, jede
mögliche Konsequenz zu ziehen.
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Mit der hereinbrechenden
Dunkelheit erscheint Doktor Rank bei Nora, die ihn unter Ignorierung von
Helmers zuvor gemachter Äußerung bittet, Helmer nicht zu stören, um
selbst mit ihm reden zu können.
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Nora erfährt von Rank, dass
sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechtert hat und ihm eine
letzte, noch ausstehende Untersuchung Gewissheit darüber verschaffen
werde, wie viel Zeit ihm noch bleibe. Rank will, wenn sich seine
schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sollten, Nora eine Visitenkarte
mit einem schwarzen Kreuz zukommen lassen. Seine Krankheit selbst führt
er dabei auf den lasterhaften Lebenswandel seines Vater zurück, für den
er nun büßen müsse.
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Nora versucht diesen düsteren
Gedanken über den Tod mit gespielter Gelassenheit zu begegnen und will
Doktor Rank mit dem Hinweis auf ihre Tanzvorführung am nächsten Tag
aufzumuntern. Dabei überschreitet sie die Grenze zur Koketterie, indem
sie erklärt, er könne sich ja vorstellen, dass sie nur für ihn tanze.
Darüber hinaus zeigt sie Rank ihre neu erworbenen Seidenstrümpfe, was
Rank zum Anlass nimmt auf das kokette Spiel nun seinerseits einzugehen.
Nora jedoch tadelt seine Ausführungen als unanständig.
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Daraufhin setzt Nora mehrfach
an, um Doktor Rank um einen Rat, eine Hilfe und einen Dienst zu bitten,
ohne zu sagen, worum es sich handelt. Dies nimmt Rank zum Anlass, Nora
seine langjährige Liebe zu gestehen. Mit dem Hinweis, dass das
ausgesprochene Bekenntnis, das gar nicht hätte ausgesprochen werden
müsse, zieht Nora daraufhin ihre Bitte um Hilfe wieder zurück.
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Nora will dann von Doktor Rank
wissen, ob er sich denn nicht für sein Verhalten als Freund des Hauses,
insbesondere Helmers, schäme. Zugleich aber drückt sie auch aus, dass
sie nicht an einer Veränderung seiner Beziehung zur Familie interessiert
ist.
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Doktor Rank will sich gegen den
unausgesprochenen Vorwurf der Hinterhältigkeit gegen Helmer verteidigen
und erklärt, er habe den Eindruck gewonnen, dass Nora mit ihm genauso
gerne zusammen gewesen sei wie mit Helmer. Er muss sich allerdings von
Nora sagen lassen, dass die Beziehung zu Helmer eben eine andere,
nämlich Liebe sei.
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Zur Erklärung dessen, was Liebe
ist, zieht Nora den Vergleich mit ihrem Vater heran. Diesen habe sie so
ähnlich geliebt wie Helmer, obgleich die Autorität des Vaters ständige
Zurechtweisungen mit sich gebracht habe, der sie auf anderen Wegen zu
entfliehen versucht habe. So habe sie sich stets gerne zu den
Dienstmädchen in ihrem Elternhaus gesellt, weil es bei diesen so
vergnüglich zugegangen sei.
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Das Hausmädchen unterbricht das
Gespräch, indem sie Nora die Visitenkarte Krogstads überbringt, der
gerade im Flur eingetroffen ist. Nora versteckt die Karte vor Doktor
Rank und geleitet diesen zum Zimmer Helmers und bittet ihn, diesen dort
eine Weile festzuhalten.
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Krogstad, der mittlerweile
seine Entlassung erhalten hat, erklärt Nora, dass er vorläufig auf eine
Anzeige wegen der gefälschten Unterschrift verzichten wolle, und weckt
dadurch bei Nora die Hoffnung, dass sie nach Tilgung der Restschuld den
Schuldschein zurückerhalten könne, ohne dass Helmer davon etwas merkt.
Doch Krogstad macht diese Hoffnung zunichte, da er keineswegs daran
denkt, den Schuldschein aus der Hand zu geben.
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Als Krogstad Noras Verzweiflung
darüber erkennt, bringt er das Gespräch auf Noras Suche nach einem
Ausweg. Er nimmt Nora, die bestätigt, dass sie daran gedacht habe, ihre
Familie zu verlassen oder sich selbst umzubringen, jede Hoffnung. Denn
selbst über ihren möglichen Tod hinaus könne sie damit das drohende
Unheil für ihre Familie nicht abwenden.
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In Noras Verzweiflung, die das
Gespräch auf eine höhere Erpressungssumme lenken will, bringt Krogstad
vor, was er von Helmer verlangt. Statt Geld verlangt er von Helmer den
sozialen Aufstieg zu dessen rechter Hand in der Aktienbank und
längerfristig die Übernahme der Leitung der Bank.
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Nora, die eine solche Absprache
für ganz und gar unmöglich hält, droht nun ausdrücklich damit, sich das
Leben zu nehmen, was Krogstad aber angesichts der damit nicht
abwendbaren Folgen nicht beeindruckt.
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Mit dem Hinweis, er werde
Helmer die Entlassung niemals verzeihen, wirft Krogstad daraufhin den
Brief, der Helmer über die ganze Angelegenheit informieren soll, in den
Briefkasten und verlässt das Haus.
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Christine Linde, die Noras
Ballkostüm repariert hat, kommt ins Wohnzimmer zurück und bemerkt Noras
verstörten Zustand. Sie erfährt von Nora, dass Krogstad ihr das Geld für
die Italienreise mit Helmer geliehen hat und dass Nora dafür eine
Unterschriftenfälschung vorgenommen hat. Noras Angst, dass Helmer nun
alles erfahren werde, begegnet sie mit dem Hinweis, dass dies das beste
für Nora und Helmer sei.
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Nora fordert Christine Linde
auf, wenn ihr etwas zustoße als Zeugin aufzutreten. Sie solle bezeugen,
dass sie ihr mitgeteilt habe, ganz allein für die Straftat
verantwortlich gewesen zu sein. Sie will, so erklärt sie im Gespräch
verhindern, dass jemand anderer die ganze Schuld auf sich nehme.
Zugleich hofft sie auf das "Wunderbare", das zugleich sie aber um jeden
Preis verhindern möchte.
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Christine Linde, die entgegen
ihrer Äußerungen womöglich ahnt, was geschehen könnte, will sofort mit
Krogstad, zu dem sie eine frühere Beziehung eingesteht, Kontakt
aufnehmen.
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Während sich Nora und Christine
Linde voneinander verabschieden, meldet sich Helmer durch die vor dem
Gespräch mit Krogstad von Nora verriegelten Tür und will wissen, ob Nora
für die Tarantella am nächsten Tag übe.
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Vor ihrem Abgang teilt
Christine Linde Nora mit, was sie von Krogstad verlangen werde. Er solle
unter einem Vorwand seinen schon im Briefkasten Helmers liegenden Brief
zurückverlangen. Nora solle Helmer bis dahin hinhalten, damit er die
Post nicht aus dem Briefkasten hole.
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Als Helmer und Rank ins
Wohnzimmer zurückkommen, zeigt sich Helmer davon überrascht, Nora
offenkundig nicht beim Üben der Tarantella vorzufinden. Er nimmt zwar
zur Kenntnis, dass Nora sehr angegriffen wirkt, spielt die von ihr im
Anschluss daran geäußerte Angst vor der großen Gesellschaft jedoch
herunter. Als er zum Briefkasten gehen will, bittet Nora ihn, mit ihr
die Tarantella einzuüben.
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Unter Klavierbegleitung von
zunächst Helmer, dann Doktor Rank steigert sich Nora allen
korrigierenden und zur Mäßigung auffordernden Einwürfen Helmers zum
Trotz in einen ungestümen Zustand ekstatischer Wildheit, der in der sich
auflösenden Frisur Noras seinen sinnbildlichen Ausdruck erhält.
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Christine Linde kommt von
Krogstads Wohnung zurück und bekommt das Ende des Tanzes mit.
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Helmer kann den Tanz Noras kaum
mehr ertragen und erklärt, ihm komme es vor, als tanze Nora um ihr
Leben. Nora bestätigt dies. Daraufhin bittet Helmer Rank, mit dem
Klavierspiel aufzuhören und gebietet Nora, den wilden Tanz einzustellen.
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Dafür fordert Nora von Helmer,
mit ihr weiter zu üben und aus diesem Grund von allen geschäftlichen
Verrichtungen bis zum Kostümball zu lassen. Als sie dabei den
Briefkasten erwähnt, ahnt Helmer zwar, dass Nora sich weiterhin Sorgen
wegen Krogstad macht, ist aber bereit, den Wünschen Noras zu
entsprechen.
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Als das Hausmädchen Helene
kommt, um zu Tisch zu bitten, gibt Nora ihr die Anweisung Champagner und
Makronen zu bringen, wird aber von Helmer gebeten endlich wieder von
dieser Ungestümheit und Wildheit zu lassen, ehe er mit Doktor Rank das
Wohnzimmer verlässt.
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Beim Hinausgehen äußert Rank
gegenüber Helmer die Vermutung, dass der emotionale Ausbruch Noras
womöglich auf eine Schwangerschaft zurückzuführen sei, wird aber von
Helmer belehrt, dass es sich nur um jene kindliche Angst Noras gehandelt
habe, von der er ihm schon berichtet habe.
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Nora erfährt von Christine
Linde, dass Krogstad bis zum nächsten Tag verreist sei und sie ihn
deshalb nicht angetroffen habe. Sie habe bei diesem allerdings einen
Zettel hinterlassen. Nora äußert ihr Missfallen gegen diese
unaufgeforderten Hilfeleistungen und bittet Christine Linde, sich aus
der Sache herauszuhalten. Sie erwarte das Wunderbare, womit sie, ohne es
ihrer Gesprächspartnerin zu sagen, Helmers bedingungsloses Eintreten für
sie nach Bekanntwerden ihrer Verfehlung meint.
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Nachdem sich Christine Linde
auf Noras Drängen hin zu den anderen gesellt hat, ist Nora für einen
Moment allein, um die Konsequenzen aus dem Scheitern von Christine
Lindes Plan zu bedenken. Sie sieht ihre Lage als vollkommen aussichtslos
an und zählt die genau einunddreißig Stunden zusammen, bis sie sich nach
dem Tanzen der Tarantella auf dem Kostümball das Leben nehmen will.
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Gert Egle. zuletzt bearbeitet am:
04.03.2024
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