Pseudonym Emil Sinclair;
1877
-
1962;
Sohn eines Missionspredigers; aufgewachsen in Calw/Württemberg,
soll Theologe werden, entflieht aber 1892 aus dem evangelisch-theologischenSeminar
Maulbronn; danach Mechanikerlehre in einer Calwer Turmuhrenwerkstatt, dann
1895 Buchhandelslehre in Tübingen, ab 1899 Buchhändler und
Antiquar in Basel; nach ersten schriftstellerischen Erfolgen ab 1904
in Gaienhofen/Bodensee;
1911 Indienreise; ab 1912 Ostermundingen bei
Bern; im 1. WK Rot-Kreuz-Helfer und in dt. Kriegsgefangenenfürsorge
tätig; wohnt seit 1919 bis zu seinem Tod in Montagnola bei Luzern;
ab 1923 Schweizer Staatsangehöriger;
1946Nobelpreis für
Literatur;
Peter Camenzind (Roman, 1904), Unterm Rad (Roman, 1906); Gertrud
(Roman, 1910), Demian (Roman, 1919), Siddharta ("ind.DIcht."1922),
Der Steppenwolf (Roman, 1927); Narziß und Goldmund (Erzählung, bis
1930), Das Glasperlenspiel (Roman, 1943,entstanden seit 1931)