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An eine Schläferin

Friedrich von Hagedorn


 

  Erwache, schöne Schläferin,
  Falls dieser Kuss nicht zu bestrafen:
  Doch wenn ich dir zu zärtlich bin,
  Schlaf, oder scheine mir zu schlafen  
5 Die Unschuld, die nur halb erwacht,
  Wann Lieb' und Wollust sie erregen,
  Hat öfters manchen Traum vollbracht,
  Den Spröde sich zu wünschen pflegen  
  Was du empfindest, ist ein Traum:
10 Doch kann ein Traum so schön betrügen?
  Gibst du der Liebe selbst nicht Raum:
  So lass dich dann ihr Bild vergnügen

 

 
   Arbeitsanregungen:
  1. Interpretieren Sie das Gedicht.
  2. Arbeiten Sie dabei das Weltbild von Friedrich von Hagedorn und seiner Literaturepoche heraus.

 

  
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