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Das Kind

Friedrich von Hagedorn


 

  Ihr, deren Witz die Sehnsucht übt
  Und immer seufzet, harret, liebt,
  Wie spät erreicht ihr, unbetrübt,
  Der Liebe Freuden!
   
5 Furcht, Knechtschaft, Unruh und Verdacht,
  Der wüste Tag, die öde Nacht
  Sind, bis die Lieb' euch glücklich macht,
  Nicht zu vermeiden
   
  Wie groß muss ihr Vergnügen sein!
10 Wie sehr muss ihr Genuss erfreun,
  Wenn edle Seelen ihre Pein
  So willig leiden!

 

 
   Arbeitsanregungen:
  1. Interpretieren Sie das Gedicht.
  2. Arbeiten Sie dabei das Weltbild von Friedrich von Hagedorn und seiner Literaturepoche heraus.

 

  
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