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Christian Fürchtegott Gellert

Das Pferd und der Esel



Ein Pferd, dem Geist und Mut recht aus den Augen sahn,
Ging, stolz auf sich und seinen Mann,
Und stieß (wie leicht ist nicht ein falscher Schritt getan!)
Vor großem Feuer einmal an.
Ein träger Esel sah's und lachte:
»Wer«, sprach er, »würd' es mir verzeihn,
Wenn ich dergleichen Fehler machte?
Ich geh' den ganzen Tag und stoß' an keinen Stein.«
»Schweig«, rief das Pferd, »du bist zu meinem Unbedachte,
Zu meinen Fehlern viel zu klein.«

(Christian Fürchtegott Gellert: Werke, Band 1, Frankfurt a. M. 1979, S. 151) http://www.zeno.org/nid/20004806549

 

 
   Arbeitsanregungen:

   Interpretieren Sie den Text.

  1. Geben Sie den Inhalt des Gedichts in knappen Worten wieder.

  2. Bestimmen Sie die Textsorte.

  3. Worin sehen Sie die Aussage der Verserzählung?
     

 
      
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