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Barthold Heinrich Brockes (1680 - 1747)

Die Welt ist allezeit schön

 

 
 

Die Welt ist allezeit schön

Im Frühling prangt die schöne Welt

In einem fast Smaragdnen Schein.

Im Sommer glänzt das reife Feld,

Und scheint dem Golde gleich zu seyn.

Im Herbste sieht man als Opalen

Der Bäume bunte Blätter strahlen.

Im Winter schmückt ein Schein, wie Diamant

Und reines Silber, Fluth und Land.

Ja kurz, wenn wir die Welt aufmerksam sehn,

Ist sie zu allen Zeiten schön.

 

 

 

 

(aus: Irdisches Vergnügen in Gott / Zweyter Theil, entst. v. 1739; in: Anonymus: Hrn. B. H. Brockes, Lth. Com. Palat. Caes. Raths=Herrn der Stadt Hamburg, und Amtsmann zu Ritzbüttel. Irdisches Vergnügen in Gott [...], Bd. 2. Herbert Lang & Cie AG: 1970, S. 107)
 

 
 
   Arbeitsanregungen:

Interpretieren Sie das Gedicht von Barthold Heinrich Brockes.
 

 
      
 
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