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Aichinger, Ilse

geb. 1921

In diesem Arbeitsbereich der Literatur können Sie sich mit den literarischen Werken von Ilse Aichinger befassen.

 

Kurzbiographie:

geb. 1.11.21 in Wien, Tochter eines Lehrers und einer jüdischen Ärztin, Jugend in Linz und Wien; nach dem Anschluss Österreichs verfolgt, als Halbjüdin durfte sie unter dem NS-Regime nicht studieren; trotz Chance wie ihre Schwester nach England zu emigrieren, bleibt I. A. bei ihrer Mutter, um diese als Mutter einer noch unmündigen "Halbarierin" vor der Deportation zu bewahren; Großmutter von I.A. wird deportiert und im KZ umgebracht; Gefahr für I.A., selbst deportiert und getötet zu werden, weil sie ihre Mutter nach Erreichen der eigenen Volljährigkeit versteckt hält; nach dem Krieg Aufnahme eines Medizinstudiums, das 1947 abgebrochen wird; 1949/50 Verlagslektor bei S. Fischer Verlag; dann Mitarbeit beim Aufbau der Volkshochschule Ulm; verheiratet mit Günter Eich; 

 


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Werke

  • Die größere Hoffnung (1948, Roman), Wo ich wohne (1963, Erzählungen), Meine Sprache und ich (1978, Erzählungen)...
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