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Verb und Satz

Überblick


Verben bilden in Sätzen Satzglieder. Mit ihren  finiten Formen bilden Verben die Satzaussage, das Prädikat, eines Satzes. 
Im Allgemeinen benötigen sie weitere Satzglieder um Sätze zu bilden (Ausnahme: Imperativformen wie Geht! Such!). Sie sind also ergänzungsbedürftig durch eine bestimmte Anzahl von Satzgliedern. Sie können eines, zwei oder drei andere Satzglieder zu ihrer Ergänzung beanspruchen. Und manche Verben können sogar, je nach Bedeutung, eine unterschiedliche Anzahl von anderen Satzgliedern zur Ergänzung fordern. Daher spricht man auch davon, dass das Verb eine bestimmte Anzahl von Ergänzungen "regiert".

Die von den Verben zur Satzbildung jeweils geforderte Anzahl von Satzgliedern bezeichnet man als die Wertigkeit (Valenz) eines Verbs. Dabei kann man einwertige, zweiwertige oder dreiwertige Verben voneinander unterscheiden. Die dadurch definierten Verbklassen können dann noch weiter unterteilt werden (Subklassen). In diesen Subklassen können sie, je nach Bedeutung, in der sie verwendet werden, auch unterschiedlichen Subklassen zugeordnet werden (z. B. achten: Ich achte dich. Ich achte auf das Zeichen.)

Verben, die ein Akkusativobjekt verlangen, das zugleich im Passivsatz zum Subjekt wird, werden als transitive Verben bezeichnet. Alle übrigen Verben heißen dementsprechend nichttransitive Verben.

Ferner unterscheidet man, ob Verben reflexiv sind oder nicht. Dabei unterscheidet man:

            
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