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Besonderheiten bei der indirekten Wiedergabe

Überblick


Die indirekte Wiedergabe weist in bestimmten Bereichen Besonderheiten auf:

  1. Es gibt Sprechakte, die man gar nicht indirekt wiedergeben kann. So gelingt es z. B. nicht die Sprechakte zur Kontaktumgrenzung wie Gruß, Anrede, meistens auch Adresse, Vorstellung, Absender sowie die meisten Ausgleichsakte indirekt wiederzugeben. (»FAQ 4)

  2. Zustimmungsäußerungen wie ja oder o.k. o. ä. oder die Ablehnungsäußerung nein können im Allgemeinen nur dadurch indirekt wiedergegeben werden, dass sie zu Sätzen umformuliert werden. ((»FAQ 4)

  3. Wenn die mündliche oder schriftliche Äußerung, die wiedergegeben werden soll, schon einen Konjunktiv enthält, bleibt er auch bei der indirekten Wiedergabe erhalten.

  4. Ein Fragesatz in Stirnsatzform, also mit dem Verb in Spitzenstellung am Anfang des Satzes, wird in indirekter Rede zu einem ob-Satz, wenn er unmittelbar von einem Verb des Fragens abhängt.

  5. Dem Imperativ bei der direkten Rede entspricht eine Formulierung mit sollen oder mögen in der indirekten Rede.

 

      
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