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Die direkte Wiedergabe kann sich auf zwei verschiedene Äußerungen
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Bei der direkten. d.h. originalgetreuen Wiedergabe von solchen Äußerungen spricht man in beiden Fällen von der wörtlichen Rede bzw. der direkten Rede. Im Gegensatz dazu steht die indirekte Rede als eine Form der indirekten Wiedergabe.
imäräußerungen originalgetreu, also genau in dem Wortlaut wiedergegeben, in dem sie gemacht werden bzw. gemacht worden sind, müssen sie in Anführungszeichen ("Gänsefüßchen") eingeschlossen werden. Das Anführungszeichen ist in diesem Fall Signal für den Anspruch, dass es sich um eine authentische und unverfälschte Wiedergabe handelt. In der Literatur findet man dagegen zahlreiche Texte, die auf die Kennzeichnung der direkten wörtlichen Rede verzichten. Dieser bewusst vorgenommene Verzicht steht dann im Dienst einer bestimmten Intention des Verfassers und einer von ihm absichtlich vorgenommenen Steuerung der Textwirkung auf den Leser. Damit verschwinden z.B. die klaren Trennungen zwischen Gesagtem und Gedachtem, werden die Übergänge zwischen verschiedenen Darbietungsformen des Erzählens fließend gestaltet. Stets ist dieser Verzicht ein Element der sprachlich-stilistischen Gestaltung eines literarischen Textes und muss als solches in die Interpretation miteinbezogen werden. Beispiele:
Besondere Bedeutung besitzt die wörtliche Rede aber auch bei der Arbeitstechnik des Zitierens. |
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