Home
Nach oben
Zurück
Weiter
 

 

Indirekte Rede

Tempus und zeitliches Verhältnis


Das Tempus und das zeitliche Verhältnis zwischen Redeeinleitung und Redewiedergabe sind bei der indirekten Rede klar geregelt.

Unerheblich ist dabei, in welchem Tempus das Verb des übergeordneten Satzes steht. Es stellt lediglich eine Art Referenztempus dar, auf das sich das zeitliche Verhältnis der Redewiedergabe bezieht.

Maßgeblich ist also immer, ob das in der Redewiedergabe zum Ausdruck Gebrachte zu dem Tempus des Verbs im übergeordneten Satz vorzeitig, gleichzeitig oder nachzeitig ist. Davon allein hängt dann die Verwendung der jeweiligen Konjunktiv-I-Form (Konjunktiv I Futur, Konjunktiv I Präsens, Konjunktiv I Perfekt) ab.

  • Ersatzformen
    Wenn Verwechslungen zwischen Konjunktiv I und dem Indikativ drohen, werden die Formen des Konjunktiv I, die mit denen des Indikativs gleichlauten, durch den Konjunktiv II ersetzt.

Die beiden Modi (Singular: Modus = Aussageweisen) Konjunktiv I und Konjunktiv II sind keine unterschiedlichen Zeitstufen. Sie geben vielmehr an, in welchem Verhältnis die Aussagen zur für wirklich erachteten Realität stehen. Mit dem Konjunktiv I können - abgesehen von der indirekten Rede - Aufforderungen und Wünsche geäußert werden, während mit dem Konjunktiv II Zweifel geäußert oder auf die Nichtwirklichkeit einer Aussage hingewiesen wird.

     
Überblick ] Indirekte Rede ] "Dass-Satz" ] Hauptsatz-Infinitiv ] "Quellenangabe" ] Parenthese ] Modalverb ]
 

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de