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Sprecherbezogene Sprechakte

Überraschung

 

Wenn ein Sprecher seine Überraschung zum Ausdruck bringt, macht er damit klar. "dass er eine plötzliche Wahrnehmung nicht in gewohnte Sinnzusammenhänge einzuordnen vermag." (Engel 1996, S.69)

Beispiele:

  • Wow!

  • Das geht doch nicht!

  • Um Himmels Willen!

  • Na so was!

  • Super!

  • Es überrascht mich schon, wie forsch du hier auftrittst.

  • Das ist der Wahnsinn!

  • Der sieht verdammt gut aus!

  • Das ist doch glatt gelogen!

  • Ach, nee!

Man kann seine Überraschung auch mit Hilfe von explizit performativen Äußerungen ausdrücken. Ebenso gebräuchlich sind jedoch Überraschungsäußerungen in Satzform, aber auch Kurzäußerungen sind gebräuchlich. Bestimmte Partikeln wie ja, doch, aber sorgen dafür, dass sich die sprecherbezogenen Überraschungsakte von reinen Mitteilungsakten unterscheiden. (vgl. Engel 2004/2009, S.55)

  


   Arbeitsanregungen:

  1. Ordnen Sie die Beispiele nach explizit performativen Äußerungen, Äußerungen in Satzform und Kurzäußerungen.

  2. Bilden Sie sprecherbezogene Überraschungsakte mit den Partikeln ja, doch und aber und erläutern Sie, inwiefern sich der Bedeutungsakzent dadurch verändert.
     

  
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de