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Sprecher und Partner festlegend

Angebot

 

Bei dem den Sprecher und den Partner festlegenden Sprechakt des Angebotes will der Sprecher seinen Partner zu einer bestimmten Handlung oder einer Verhaltensweise bewegen. Diese Handlung oder Verhaltensweise bzw. deren Konsequenzen sollen dabei sowohl für den Sprecher als auch für den Partner von Vorteil sein.

Beispiele:

  • Wenn Sie den Bausparvertrag noch vor dem 31.12. abschließen, erhalten Sie noch rückwirkend die gesamte Bausparprämie für das laufende Jahr.

  • Wenn du mir das Geld ausleihst, gehe ich mit ins Kino.

  • Probieren Sie einmal das neue Persil!

  • Wir bieten Ihnen einen günstigen Ratenkredit an.

  • Verlangen Sie einfach nur das Beste.

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  • Unser Eröffnungsangebot: 3 Flaschen Bordeaux zum Preis von 2.

  • Greifen Sie ruhig zu.

  • Denken Sie ruhig darüber nach.

(vgl. Engel 1996, S.58)

Angebote werden oft auch mit explizit performativen Äußerungen gemacht. In der Werbesprache findet man bei der Anzeigenwerbung sehr viele solcher Formulierungen. Dabei werden auch gerne Partikeln wie (ein)mal oder einfach verwendet, die das Angebot als ganz und gar uneigennützig ausweisen sollen, in Wirklichkeit allerdings, den Kaufappell verschleiern sollen, die von dem Angebot ausgeht.
Mitunter werden sie auch in Form von Konditionalsätzen unter mit konditionalen adverbialen Bestimmungen gebildet, die eine Wenn-dann-Beziehung zwischen Sprecher und Partner konstitutieren.  (vgl. Engel 1996, S.58)

 

 
   Arbeitsanregungen:
  1. Welche der oben dargestellten Angebote werden mit Partikeln modifiziert?

  2. Beschreiben Sie die Wirkung dieser Partikeln für das jeweilige Angebot.
     

 
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