Home
Nach oben
Kommunikative Daten

 

 

deu.jpg (1524 Byte)

Daten in der mündlichen Kommunikation

Persongebundene Daten

(Zeichen)

 
 
  Die persongebundenen Daten, die im Rahmen der Gesprächsanalyse maximal bei der Transkription notiert werden könnten, lassen sich zunächst einmal einteilen in:

Kommunikative Daten

Kommunikativ sind die Daten dann, wenn sie in ihrer kommunikativen Funktion aufgehen "oder mindestens - die primäre Funktion besitzen, als bedeutungstragende Zeichenausdrücke intendiert oder interpretiert" zu werden. (Henne/Rehbock 1995, S.63)
Sie umfassen primär Daten, die über den auditiven und visuellen Kanal gesendet werden, wobei die in der mündlichen Kommunikation durchaus bedeutsamen Informationen des haptischen (greif-/fühlbaren)  und olfaktorischen Kanals (Geruchssinn) bei der Transkription in der Regel keine Berücksichtigung finden. Sollten sie aber aus einem besonderen Grund für das Verständnis anderer - auch nonverbaler -  Aktivitäten von Bedeutung sein, können sie natürlich im Transkriptionskopf vermerkt werden, sofern es sich um Zustände handelt.

Nicht-kommunikative Daten

Nicht-kommunikativ  heißen die Daten, "wenn sie allenfalls sekundär als Zeichen intendiert und/oder interpretiert werden (so wie Niesen als (An-)Zeichen für eine Erkältung interpretiert werden kann [...]"  (ebd.)

Zu den nicht-kommunikativen Daten zählen zuständliche Daten und prozesshafte Daten.

(vgl. Henne/Rehbock 1995, S.63)

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 27.08.2016

 
      
  Überblick ] Daten ] Minimalanforderungen ] GAT ]  
      

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de