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Niveaukonkretisierungen

Überblick


Für den »Bildungsplan Deutsch in Baden-Württemberg für das Gymnasium aus dem Jahr 2004 wurden nach und nach so genannte »Niveaukonkretisierungen entwickelt, welche die Bildungsstandards ergänzen sollen.
Zugleich sollen sie an konkreten Beispielen deutlich machen, "welche verbindlichen Anforderungen in den einzelnen Kompetenzformulierungen gestellt werden." [Hervorh. d. Verf.] Dabei dienen die Beispiele selbst nur der Illustration. Sie sind als Unterrichtsinhalte nicht verpflichtend und stellen keine Musteraufgaben für Prüfungen dar.

Niveaukonkretisierungen als Definition eines Leistungskorridors

Die Niveaukonkretisierungen sind für Lehrkräfte gemacht, denen sie helfen sollen, "das erwartete Anspruchsniveau einzelner Kompetenzen oder einer Reihe von aufeinander bezogenen Kompetenzen (Kompetenzbündel)" zu erkennen. Sie definieren eine Art "Leistungskorridor", der umgrenzt, was erwartet werden muss, und liefern damit wichtige Leitlinien für die Unterrichtsplanung sowie zur Überprüfung des Lernerfolgs.

Niveaukonkretisierungen weisen im Allgemeinen ein einheitliches Aufbauschema auf:

Niveaukonkretisierungen enthalten demnach 4 Gesichtspunkte:

  • Vorbemerkungen (wenn notwendig) Bezug zu den Bildungsstandards

  • Problemstellung

  • Niveaubeschreibungen

    • Niveaustufe A

    • Niveaustufe B

    • Niveaustufe C

Die Niveaubeschreibungen (A, B, C), die sich bei der Differenzierung von Niveaustufen auf die Systematik der Anforderungsbereiche beziehen,  zeigen an den jeweiligen Beispielen verbindlich auf, was als das der jeweiligen Schulart und Jahrgangsstufe angemessene Anspruchsniveau gilt.

 

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