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Interpretation literarischer Texte

Illustrierende Lernaufgaben

Textbezogenes Schreiben in der schriftlichen Abiturprüfung

 
BILDUNGSSTANDARDS
● Glossar Überblick Konzeption der Bildungsstandards KMK-Bildungsstandards ▪ Überblick KMK-Bildungsstandards Deutsch Überblick
BISTA-AHR-D 2012 Überblick Abiturprüfung Kompetenzbereiche Anforderungsbereiche AufgabenartenÜberblick [ Textbezogenes SchreibenÜberblick Interpretation literarischer TexteÜberblick Erwartungshorizonte und Bewertungskriterien bei der Beurteilung Illustrierende Lernaufgaben ] ▪ Analyse pragmatischer Texte Erörterung literarischer Texte Erörterung pragmatischer TexteMaterialgestütztes SchreibenKMK-Operatorenkatalog Bewertungskriterien für die schriftliche Abiturprüfung BISTA-MS-D 2003 BISTA-HS-D 2004 Kompetenzorientierter Unterricht Allgemeine Didaktik Fachdidaktiken Spezielle Didaktiken
 

Kriterienkataloge zur Erfassung von Textqualität
Kompetenzbereich Schreiben (BISTA–AHR–D 2012)
Standards
Kompetenzbereich: Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen (BISTA-AHR-D 2012
Überblick
Sich mit literarischen Texten auseinandersetzen
Liste der Bildungsstandards "Sich mit literarischen Texten auseinandersetzen" mit Textmarken zur Verlinkung

Anforderungsbereiche

Texte interpretieren
Häufig gestellte Fragen (FAQ's)
Überblick
Didaktische und methodische Aspekte »

Aspekte der Schreibaufgabe »
So interpretiert man schriftlich einen literarischen Text in der Schule »
Einen Erzähltext interpretieren »
Einen dramatischen Text interpretieren »
Eine literarische Figur charakterisieren (Literarische Charakteristik) »
Einen lyrischen Text interpretieren (Gedichtinterpretation) »

Schwierigkeitsgrad literarischer Texte

Den ▪ KMK-Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife für das Fach Deutsch (2012) BISTA-AHR-D 2012, S.28ff.) sind zur Illustration der Aufgabenarten bei der ▪ Interpretation literarischer Texte vier verschiedene Aufgaben beigefügt.

Zwei davon davon sind illustrierende Lernaufgaben, die beiden anderen ▪ illustrierende Prüfungsaufgaben.

Die illustrierenden Lernaufgaben sollen "zeigen, welche Aufgabenstellungen dazu geeignet sein können, die jeweiligen Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern im Unterricht zu entwickeln." BISTA-AHR-D 2012, S.7)

Als ▪ Lernaufgaben sollen sie lt. KMK "aktive Lernprozesse anstoßen und diese durch eine Folge von gestuften Aufgabenstellungen steuern". (ebd.).

Damit dienen sie dem Erwerb und der weiteren Entwicklung von Kompetenzen oder Teilkompetenzen bzw. bestimmten Fähigkeiten. Zugleich helfen sie, das zu erwerben, was in den Prüfungsaufgaben (▪ Leistungsaufgaben) ggf. später Gegenstand einer ▪ prüfend-bewertenden Beurteilung werden soll.

Lernaufgaben in der Schreibdidaktik

In der Schreibdidaktik werden an die grundsätzlich ▪ prozessorientiert angelegten Lernaufgaben als Schreibaufgaben dazu noch weitere Anforderungen gestellt. Sie sollen

  • in einer engen Beziehung zu dem jeweiligen "Zieltyp des Lernens" (Köster 2008, S.5) stehen

  • einen bestimmten Lernprozess in der Regel beginnen

  • aufeinander aufbauen

  • das Anspruchsniveau der Aufgabe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden differenzieren

  • bei dem an bestimmten Textmuster orientiertem Schreiben in das geforderte Textmuster und die neue dafür vorgesehene Schreibaufgabe einführen

  • den Prozess zur Bewältigung der Schreibaufgabe im Allgemeinen in einem schrittweisen Vorgehen organisieren

Die Bedeutung des Lernraumsettings und der Lernberatung

Alle diese Anforderungen können die illustrierenden Lernaufgaben in ihrem begrenzten Kontext natürlich nicht erfüllen. So hängt es davon ab, wie sie in den Unterricht insgesamt integriert wird, in dem die förderliche Lernumgebung eines dafür geeigneten Lernraumsettings zu gestalten ist. Dabei ist vor allem die Praxis der ▪ Lernberatung (Scaffolding) durch die betreuende Lehrkraft von herausragender Bedeutung.

Dies gilt auch dann, wenn, wie die KMK-Standards betonen, "komplexere Lernaufgaben [...] darauf ab(zielen), die Steuerung der Aufgabenbearbeitung auf die Lernenden zu übertragen."  BISTA-AHR-D 2012, S.7) und damit die Bedeutung des ▪ eigenverantwortlichen und selbstregulierten Lernens herausstellen.

Aufbau der illustrierenden Lernaufgaben in den KMK-Bildungsstandards

Die illustrierenden Lernaufgaben werden in den KMK-Bildungsstandards ausführlich dokumentiert. Es wird

  • ihr Standardbezug dargestellt und welche Bildungsstandards sie illustrieren,

  • erläutert, wie sie weiteren Strukturierungsmerkmalen von Kompetenzen Deutschunterricht zuzuordnen sind

  • aufgezeigt, inwiefern die Aufgaben sich für das Entwickeln der Zielkompetenzen besonders gut eignen

Sie sind allerdings auch keine vollständigen Unterrichtseinheiten zu dem von ihnen behandelten Thema, können also auch jederzeit modifiziert oder mit weiteren Materialien und Aufgaben ergänzt werden.

Beispiele illustrierender Lernaufgaben in den KMK-Bildungsstandards (2012)

Die ▪ KMK-Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife für das Fach Deutsch (2012) BISTA-AHR-D 2012, S.28ff.) enthalten zwei illustrierende Lernaufgaben, die sich  schwerpunktmäßig auf Kompetenzen aus dem Kompetenzbereich ▪"Sich mit Texten und Medien auseinandersetzen“ und ihrem Teilbereich ▪ "Sich mit literarischen Texten auseinandersetzen" beziehen.

  • Die Aufgabe mit dem Aufgabentitel "Poseidon" (»BISTA-AHR-D 2012, S.122-130) befasst sich mit einer Bearbeitungszeit von ca. 4 Unterrichtsstunden (2 Doppelstunden) in 10 Teilaufgaben mit mittlerem Schwierigkeitsgrad mit einem Kurzprosastück aus dem Nachlass von ▪ Franz Kafka (1883-1924).

Der Schwerpunkt der Auseinandersetzung mit dem Text liegt in der Hinführung die Schülerinnen und Schüler "zu einer textnahen Lektüre [...], die insbesondere auf die Widersprüchlichkeiten und Leerstellen des Textes aufmerksam macht sowie diese als Ausgangspunkt für Deutungsprozesse nutzt und zugleich immer wieder zum Text zurücklenkt." (»ebd., S.127)

  • Außerdem handelt es sich um die Aufgabe mit dem Titel "Zwielicht" BISTA-AHR-D 2012, S.131-140), deren Fokus "auf dem Erkennen von diachronen und synchronen Zusammenhängen zwischen literarischen Texten (liegt)" (ebd., S.137).

Im Zentrum ihrer Materialgrundlage steht der lyrische Text von »"Zwielicht" (1815) von »Joseph von Eichendorff (1788-1857) aus der ▪ Literaturepoche der ▪ Romanik (1798-1835) zu dessen Analyse und Interpretation verschiedene andere Vergleichstexte des Autors und auch »Johann Wolfgang von Goethes (1749-1832) in acht Teilaufgaben mit einem insgesamt mittleren Schwierigkeitsgrad herangezogen werden.

Die entsprechenden Ausführungen sind in den »BISTA-AHR-D 2012 (S.122-130) nachzulesen.

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Schwierigkeitsgrad literarischer Texte

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 07.08.2022

 
 

 
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