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Sinngemäß zitieren

Überblick


Wenn man die Ausführungen eines anderen zitiert, muss dies nicht grundsätzlich in Form eines wörtlichen Zitates geschehen. Dies ist auch überhaupt nicht immer angebracht. Ebenso gut kann man häufig sinngemäß Zitieren.

Es gibt verschiedene Gründe, weshalb das sinngemäße Zitieren verwendet wird:

  • Längere Gedankengänge können so, ohne den Sinn der Äußerungen zu entstellen, gerafft werden.

  • Überlange Originalzitate werden vermieden.

  • ...

Es empfiehlt sich, Passagen, die sinngemäß zitiert werden, mit geeigneten Formulierungen zu versehen, um Missverständnissen vorzubeugen. Andernfalls könnte leicht der Eindruck entstehen, man wolle sich mit fremden Federn schmücken.

  • Dabei kann man den Sprechakt bzw. die Sprechhandlung des Zitierens selbst bezeichnen, durch Äußerungen wie : "Ich gebe damit die Äußerungen von ... wieder...", oder "Zusammengefasst sagt ...".

  • Ansonsten stehen einem natürlich alle anderen Möglichkeiten der Redewiedergabe, insbesondere die indirekte Rede, zur Verfügung, um sinngemäßes Zitieren kenntlich zu machen.

Die Quellenangabe am Ende der sinngemäßen Übernahme wird folgendermaßen gestaltet: (vgl. Huber, 1998, S.220). Diese Form des Zitierens kann auch in das Paraphrasieren eines Textes eingebunden werden.

Bei der Paraphrase muss man sich jedoch vergegenwärtigen, dass bei dieser Form der Textwiedergabe auch eigene Hinzufügungen, im Sinne von Erläuterungen und Erweiterungen hinzukommen, die den Text interpretieren. Denn Ziel der Paraphrase ist nicht unbedingt, eine bestimmte Aussage zu belegen, sondern den (vermeintlichen) Sinn einer Aussage zu verdeutlichen.

               
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de