teachSam- Arbeitsbereiche:
Arbeitstechniken - Deutsch - Geschichte - Politik - Pädagogik - PsychologieMedien - Methodik und Didaktik - Projekte - So navigiert man auf teachSam


arbtec_sm.jpg (2576 Byte)

Quellennachweis

Überblick

 
ARBEITSTECHNIKEN
Center-Map Glossar ▪ Arbeit mit Bildern  ● Arbeit mit Texten Center-Map Arbeitsaufträge Operatoren Texte erfassen Texte verstehen Texte verfassen - Schreiben ▪  Zitieren Die wichtigsten Regeln Formen des Zitats [ ●  Quellennachweis Überblick Angaben und Form ] Zitieren aus dem Internet Bausteine Lesekompetenz Schreibkompetenz

 

Beim ▪ Zitieren, ob wörtlich oder sinngemäß, ist der Nachweis darüber zu führen,

  • von wem die Äußerung stammt und

  • wo sie entnommen oder auch gehört wurde.

Wer Äußerungen eines anderen, wenn er sie wiedergibt, mit Anführungszeichen oder geeigneten Redewendungen kennzeichnet, gibt fremde Gedanken damit nicht als die eigenen aus. 

Aber erst die Angabe des "Fundortes", der ▪ Quellennachweis, macht überprüfbar,

  • ob das Zitat tatsächlich von einer bestimmten Person stammt,

  • ob das Zitat wortgetreu wiedergibt, was gesagt wurde, oder

  • ob das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und dadurch sinnentstellt wurde.

Die Angabe einer Quelle kann natürlich auch in anderen Kommunikationszusammenhängen wichtig sein.

So werden z.B. beim mündlichen Argumentieren, derartige Signale sogar als Argumentationsstrategie eingesetzt. Mit der wörtlichen oder sinngemäßen Berufung auf eine ▪ Autorität (z.B. eine allgemein anerkannte Persönlichkeit) will man dann den eigenen Ausführungen mehr Gewicht geben.

Das muss der Quellennachweis enthalten

Der ▪ Quellennachweis (Quellenangabe) muss beim ▪ Zitieren je nach Ort der Quelle (Fundort) verschiedene Angaben enthalten.

Im Allgemeinen gehören dazu die folgenden Angaben:

Es gibt allerdings keine allgemein verbindlichen Regeln darüber, in welcher Reihenfolge und in welcher Form diese Angaben gemacht werden müssen.

Dies wird z.B. von verschiedenen wissenschaftlichen Fachrichtungen (z.B. Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGfP)) jeweils etwas unterschiedlich gehandhabt. Diese Standardisierungen sind aber für die nicht-wissenschaftlichen Anwendungsbereiche nicht so wichtig. Aber aus ganz praktischen Gründen ist die Einhaltung der oben aufgelisteten Reihenfolge zu empfehlen.

Nachname des Autors, Vorname: Titel, Auflage, Erscheinungsort, Erscheinungsjahr, Seite
Watzlawick, Paul: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 22. Aufl., München: Piper Verlag, S.12

Wird dem Text, in dem zitiert wird, ein ▪ Literaturverzeichnis hinzugefügt, genügt im laufenden Text die Kurzform. Diese Form der Quellenangabe (im Text oder mit Fuß- oder Endnoten) muss den Autor, das Erscheinungsjahr und die Seitenangabe enthalten.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 10.10.2019

               
 

 
SCHREIBFORMEN and mehr
Center-Map [ Schulische Schreibformen Brief (Privater Geschäftsbrief) Erzählung Bericht Beschreibung Textzusammenfassung Freie Problem- und Sacherörterung Weitere Typen der freien Problem- und Sacherörterung Essay Textanalyse Textinterpretation Kreatives Schreiben Sonstige schulische Schreibformen ] Journalistische Schreibformen Sonstige Schreibformen

 
  Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA)
Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von
externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de
-
CC-Lizenz