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Beim Zitieren, ob
wörtlich
oder sinngemäß, ist der Nachweis
darüber zu führen,
- von wem die Äußerung stammt und
- wo sie entnommen oder auch gehört wurde.
Wer Äußerungen eines anderen, wenn er sie wiedergibt, mit
Anführungszeichen oder
geeigneten Redewendungen kennzeichnet, gibt fremde Gedanken damit nicht als die
eigenen aus.
Aber erst die Angabe des "Fundortes", der
Quellennachweis, macht überprüfbar,
- ob das Zitat tatsächlich von einer bestimmten Person stammt,
- ob das Zitat wortgetreu wiedergibt, was gesagt wurde, oder
- ob das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und dadurch sinnentstellt wurde.
Die Angabe einer Quelle kann natürlich auch in anderen Kommunikationszusammenhängen
wichtig sein.
So werden z.B. beim mündlichen Argumentieren, derartige Signale sogar als
Argumentationsstrategie
eingesetzt. Mit der Berufung auf eine
Autorität (z.B. eine
allgemein anerkannte Persönlichkeit) will man den eigenen Ausführungen mehr
Gewicht geben. |
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