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Prioritäten setzen

Eisenhower-Methode

 
 
  Auf den amerikanischen General und Präsidenten »Dwight D. Eisenhower (1890-1969) geht eine Methode des Arbeits- und Zeitmanagement zurück, die zugleich seinen Namen erhalten hat. Man bezeichnet sie als Eisenhower-Methode, Eisenhower-Fenster oder Eisenhower-Prinzip. (→teachSam-System-Planer: Arbeits- und Zeitmanagement)

Man kann die Eisenhower-Methode in gewisser Hinsicht als eine Kurzform der ABC-Analyse ansehen. Mit ihrer Hilfe kann man sinnvolle Prioritäten setzen und anstehende Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit und Dringlichkeit ordnen. Damit schafft man die Voraussetzung dafür zu entscheiden, ob man eine bestimmte Aufgabe sofort, später oder gar nicht bearbeiten soll.


 

Die Eisenhower-Wand

Wie bei allen Formen der Priorisierung muss man auch bei der Eisenhower-Methode ein wenig Übung bekommen, um das Zeitplanungsinstrument routiniert einsetzen zu können.
Man kann im Übrigen auch eine "Eisenhower-Wand", ein Pinboard an der Wand, einrichten und dort die auf kleinen Notizzetteln notierten Aufgaben in dem dafür geeigneten Sektor anheften bzw. "posten".
Der Vorteil dieses Systems - ist bei geringer Mobilität des Ganzen - ein hohes Maß an Flexibilität. Solche "Eisenhower-Zettel" können nämlich beliebig, und vor allem schnell umgehängt werden, wenn sich bei der Bewertung der Aufgabe nach einiger Zeit etwas ändert.
Auch bei der Arbeit im Team oder bei der schulischen Kleingruppenarbeit im Gruppenunterricht ist eine solche Eisenhower-Wand eine gute Möglichkeit, die ABC-Analyse im gemeinsamen Teamgespräch vorzunehmen und abzubilden.

Die Eisenhower-Priorisierung

Bei der Eisenhower-Methode besitzt man vier Möglichkeiten zur Prioritätensetzung:

  • Dringend und wichtig:
    Diese Aufgaben müssen sofort angepackt und erledigt werden.

  • Wichtig, aber nicht dringend:
    Diese Aufgaben zwingen uns zwar nicht dazu sie sofort zu erledigen, sie sind aber in unserem Leben, bei unserer Arbeit oder Projekt wiederum so wichtig, dass wir sie in unsere Zeitplanung fest aufnehmen müssen.

  • Dringend, aber nicht wichtig:
    Wenn es geht, sollte man solche Aufgaben delegieren oder eben nach den wichtigeren Aufgaben erledigen.

  • Weder dringend noch wichtig:
    Von solchen Aufgaben kann man ohne weiteres die Finger lassen und sie in den Papierkorb wandern lassen.
     

"Eisenhower" in der Praxis

Am besten fängt man mit einer einfachen oder erweiterten To-Do-Liste an und notiert sich darin alle anstehenden Aufgaben. Danach ordnet man diese Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit in das Eisenhower-Schema ein.
Dieses Schema kann ganz einfach gestaltet sein, wie das folgende Beispiel zeigt:
 

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 15.09.2016
 

 
   
   Arbeitsanregungen:
  1. Erstellen Sie eine einfache oder erweiterten To-Do-Liste mit allen Aufgaben und Aktivitäten, die Sie heute bzw. morgen erledigen müssen bzw. wollen.

  2. Ordnen Sie diese Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit in das Eisenhower-Schema ein.
     

 
     
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