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Concept Mapping

Arbeitsschritte


Concept Maps entstehen in einem komplexen Arbeitsprozess, der 9 Arbeitschritte umfasst. Er beginnt nicht einfach damit, eine Concept Map grafisch zu gestalten, sondern durchläuft auf dem Weg dahin mehrere Arbeitsschritte, in denen das zu einem Gebiet vorhandene Wissen Wissen (Faktenwissen, Anwendungswissen, Handlungswissen) unter dem Blickwinkel von Schlüsselfrage(n) (Focus Question) zusammengetragen, geordnet und in ein System hierarchischer Strukturen (Ober- und Unterbegriffe)gebracht werden muss.
Erst wenn die Arbeitsschritte 1 bis 4 zu brauchbaren Ergebnissen gelangt sind, kann man mit der grafischen Erstellung der Concept Map beginnen und die Propositionen einfügen, die die Verbindung (Relation) der dargestellten Konzepte in Aussagen fassen. Im Grunde genommen könnte an dieser Stelle auch die Arbeit mit einem geeigneten Software-Programm wie z. B. IHMC C-Map Tools (http://cmap.ihmc.us) beginnen.
 
  Arbeitsschritt Funktion Arbeitsmethoden
1 Festlegung des Themas
  • Inhalt und Reichweite der Problematik erfassen - Schlüsselfrage(n) (Focus Question) als Leitfragen formulieren

  • Schüsselfrage(n), Leitfragen

2 Konzepte sammeln
  • Konzepte, Gedanken und Einfälle als Antworten auf die Fokusfrage(n) sammeln; die Konzept-Liste erstellen; 

3 Clusterbildung
  • Konzepte/Begriffe, die zusammengehören zusammenfassen

4 Ranking
  • - wenn vorhanden - die umfassenden Konzepte/Oberbegriffe hervorheben

  • ggf. Ergänzungen bei Ober- und Unterbegriffen vornehmen

5 Grundstruktur der Concept-Map erstellen
  • Umfassende Konzepte (Oberbegriffe bzw. Begriffe 1. Ordnung) in eine räumliche Anordnung bringen:

  • das am meisten umfassende Konzept üblicherweise oben

  • ggf. Ergänzungen vornehmen

  • Propositionen (Verknüpfungen, Linking Words) zwischen den Konzepten einfügen

  • tendenzielle Leserichtung von oben nach unten beachten
  • "String Maps" mit Sätzen oder satzartigen Formulierungen, wenn immer möglich, vermeiden

  • möglichst präzise Linking Words statt wenig qualifizierende Allerweltsformulieren verwenden (vgl. statische und dynamische Relationen)

6 Konzeptdifferenzierung
  • Untergeordnete Begriffe/weniger umfassende Konzepte in die Concept Map integrieren

  • ggf. Ergänzungen vornehmen

  • Propositionen (Verknüpfungen, Linking Words) zwischen den Konzepten einfügen

  • wo nötig: Cross-Links einfügen

  • wenn Beispiele mit eingehen sollen: dafür keine Umrandungen vornehmen

  • ggf. Umgruppierungen wegen des Raumbedarfs der neu eingefügten Konzepte durchführen (IHMC C-Map nimmt dabei die schon geschaffenen Verbindungen / Propositionen mit!)

7 Überarbeitungen
  • den Concept Map-Entwurf solange überarbeiten, bis das darzustellende Wissen in einer gelungenen räumlichen Anordnung hierarchisch strukturiert ist und die Relationen zwischen den Konzepten klar formuliert

  • bis zu 3 - 4 Überarbeitungen einplanen

8 Grafische Gestaltungselemente hinzufügen / Concept Map formatieren
  • wenn die Konzepte verarbeitet sind und die Strukturen stehen, können die verschiedenen Konzepte noch mit verschiedenen grafischen und typografischen Elementen anschaulicher gestaltet werden (z. B. Schriftgestaltung, Hintergrundfarbe und Rahmen von Textfeldern ...)

  • mit IHMC C-Map lassen sich Textfelder, Schrift und Verbindungslinien mit zahlreichen Formatierungsmöglichkeiten frei gestalten

  • Begriffe/Konzepte auf der gleichen Ebene mit Gleichartigem Formatierungsmerkmal gestalten (z. B. Form des Textfeldes)
  • Oberbegriff und alle zugehörigen Unterbegriffe können auch in einer bestimmten Farbe oder Farbabstufung gestaltet werden
9 Titel (ggf. mit Fokus-Question), Datum und Urheber hinzufügen    

 

 

  

 
 

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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de