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Bedingung
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Merkmale |
Maßnahmen
zur Realisierung |
Interventions-
potential |
| Kommunikation |
wechselseitig
freier, ungezwungener und weitgehend umfassender Informationsfluss
unter den Teammitgliedern; Abbau von Informationsgefälle;
Transparenz der Informationsbeschaffung |
klare
Absprachen über Kontakte, Besprechungen, Art des
Informationsflusses im Umlaufverfahren oder mittels anderer Kommunikationsmittel |
Verhinderung
von Cliquenbildung, Einbehaltung, Filterung und Verzerrung von
Informationen |
| Akzeptanz |
freiwillige
Anerkennung der Anforderungen, der Urteilsbildung und der
Entscheidungen des Teams durch die einzelnen Teammitglieder;
Unterschiedlichkeit von Auffassungen erkennen und prinzipiell
akzeptieren |
klare
Regelungen für den Entscheidungsprozess im Team;
"Teamvertrag" |
Abbau
individualistischen Karrieredenkens; Verhinderung einer
egozentrischen Eigentümerhaltung |
| Autonomie |
größtmögliche
Handlungsfreiheit und Eigenverantwortung des Teams nach außen;
personale Selbstverantwortung des einzelnen Teammitgliedes und
Möglichkeit, seine eigenen Ideen in den Teamprozess einzubringen |
klare
Regelungen über vorhandene Kompetenzen und
Aufgabengebiete; Möglichkeit für jedes Teammitglied, eine
abweichende Meinung zu vertreten und als Minderheitsvotum im
Bericht/Protokoll o.ä. festgehalten zu sehen |
Verhinderung
eines zu sehr an der Teamkohäsion orientierten, Harmonie um jeden
Preis anstrebenden, bloß teamkonformen Verhaltens |
| Strukturierung |
klare, an dem
erforderlichen Qualifikationsprofil der Teammitglieder ausgerichtete
Aufgabenverteilung; anpassungsfähige, flexible Strukturen |
eindeutige
Abgrenzung der Aufgabenbereiche des Teams und klare Regelungen zur
Einbettung des Teams in das Organisationsganze; genaue Beschreibung
des erforderlichen Qualifikationsprofils bei der
Stellenausschreibung |
Reibungsverluste
auf Grund unklarer Abgrenzungen werden vermieden |
| Parität |
prinzipielle
personale Gleichheit der Teammitglieder; keine Rang- und
Kompetenz-unterschiede |
kein
Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Untergebenen; teamgemäße
Ausfüllung der (Team-)Leiterrolle als Impulsgeber, Moderator etc. |
Aufbrechen
hierarchischer Strukturen und des daraus erwachsenden am Status
orientierten Rollenverhaltens |
| Koordination |
Bereitschaft
und Fähigkeit zur Selbstkoordination; gegenseitige Abstimmung von
Zielsetzungen und Arbeitsstrategien ohne Einwirkung von außen |
Regelungen
darüber wie, wann und wie häufig die Abstimmung der Zielsetzungen
und Arbeitsstrategien vorgenommen werden sollen |
Verhinderung
von Prozessen im Team, die einander zuwiderlaufen oder sich gar
widersprechen |