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Felix
Winter u. a. (2007, S. 36-39) haben auf Grund ihrer Erfahrungen im
"Internationalen Netzwerk Portfolio" für die Bereiche
einen systematischen Katalog von Kriterien entwickelt, die "als Wegmarken für den Portfolioprozess" zur gegenseitigen Verständigung über die verschiedenen Varianten, für Planung und Organisation sowie für das Qualitätsmanagement im Rahmen von Evaluation und Selbstevaluation dienen sollen. Planung und Kontextdefinition Hier kommt es darauf an, die Nähe der Portfolioarbeit zu offenen Unterrichtsformen zu berücksichtigen. Neben einer Lernkultur, die die Mündigkeit des Lernenden zum Ziel und seine aktive Beteiligung im Auge hat, müssen die äußeren Gegebenheiten so gestaltet werden, dass hinreichend Zeit für die Bewältigung der Aufgaben vorhanden ist und die Schülerinnen und Schüler angemessen angeleitet und beraten werden können. Zudem muss Zeit und Raum dafür geschaffen werden, dass Zwischen- und Endergebnisse präsentiert und beraten werden können. Im Rahmen der Planung und Kontextdefinition richtet sich die Aufmerksamkeit auf vier Merkmale, nämlich Ziele, Selbstbestimmung und Verantwortung, Rahmen und Einsatz. Dabei kann jedes Merkmal mit Hilfe einer Leitfrage analysiert werden: Kommunikation In diesem Bereich geht es um die Reflexion des Arbeitsprozesses und der Arbeitsergebnisse durch die Schüler, wobei Bezüge zu den zu Beginn der Portfolioarbeit gesteckten Zielen hergestellt werden sollen. Dazu wird die Aufmerksamkeit auf die Bereiche Reflexion, Dialog und Rückmeldung gerichtet. Organisation Unter dem Aspekt der Organisation werden Merkmale der Portfolioarbeit zusammengefasst, die mit der Strukturierung und Gestaltung von Portfolios zu tun haben. Sie sollen so präsentiert werden, dass sie in verschiedenen Situationen, von unterschiedlichen Personen so verstanden werden können, dass die wesentlichen Prozesse und Ergebnisse einer Portfolioarbeit nachzuvollziehen sind.
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
05.01.2013 |
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