Mind
Mapping ist eine Arbeitstechnik, die heutzutage schon weit verbreitet ist.
So existieren mittlerweile natürlich auch eine ganze Reihe von
Vorstellungen darüber, wie ein Mind Map auszusehen hat. Und nicht selten
geht alles als Mind Map durch, was irgendwie eine Art (Begriffs-)Karte
ergibt.
Natürlich gibt es keine festen Regeln, aber wer's macht, wie es eigentlich
einmal gedacht war, nämlich als eine Art bildlicher Repräsentation von
begrifflich-assoziativen Strukturen, der erhöht gewiss die Effizienz der
Arbeitstechnik beim Lernen. Andere Anwendungsgebiete, z. B. als
Protokoll-Mind-Map o. ä. stehen natürlich untern einem anderen Vorzeichen.
Zunächst einmal besteht ein
Mind Map aus einem Bedeutungskern. In diesem
ist das Thema vermerkt.
Von diesem Bedeutungskern gehen eine ganze
Reihe von Zweigen ab. Auf oder an diesen Zweigen steht dann jeweils in der Regel ein
weiteres Wort, das als Schlüsselwort ein Unterthema benennt.
Im Idealfall steht an den einzelnen Verzweigungen nur
jeweils ein einzelner Begriff oder eine einzelne Darstellung. Als Schlüsselwort ist es
dann "Türöffner" für die weiteren Begriffe und Strukturen. Gelingt es nicht, einen
einzelnen Begriff zu finden, können auch kurze satzartige Formulierungen helfen (s.
Abbildung), besser noch: Bilder, Symbole usw.
Für Übersichtlichkeit und Anschaulichkeit lohnt es sich, die Unterthemenzweige farblich verschieden
zu ziehen.
Wenn es gelingt, bestimmte Schlüssel-
oder Kernbegriffe gar als Bildsymbole darzustellen und einzufügen, kann das Gehirn sich
bilateral erinnern.