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Kreative Methoden

Merkmale


Kreative Methoden zielen meist darauf ab, Denk- und Verhaltensmuster zu verändern. Dadurch erleichtern Sie, Dinge "anders zu sehen" als gewohnt, und ermuntern, Vorhandenes auf eine andere Art zu verbinden.

Als kreativ gelten Methoden also dann, wenn sie dazu beitragen, Neues zu erfinden oder Vorhandenes auf neue Art und Weise zu verbinden, indem Sie Wege beschreiten, die abseits bekannter Denk- und Verhaltensmuster liegen. (vgl. Dries 1982, S.89)

Diese Denk- und Verhaltensmusteränderung erfolgt entweder systematisch (auch: analytisch, strukturiert) oder intuitiv (auch: assoziativ), oder in einer beide Prinzipien vermischenden Form. (vgl. Dries 1982, S.89, Kluge/Zysno 1993, S.56)

  • Systematisches Vorgehen:
    zerlegen, ordnen, variieren, kombinieren...
  • Intuitives Vorgehen:
    in Frage stellen, verfremden, anregen, übertragen ...

Klassifikation des Batelle-Instituts (1972)

Grundsätzlich können kreative Methoden auf vielfältige Art und Weise eingeteilt werden. Eine verbreitete Einteilung hat das Batelle-Institut (1972) vorgenommen. (vgl. Mind Map zur Übersicht)

Danach lassen sich kreative Methoden wie folgt einteilen:

  • Brainstorming und seine Varianten:
    ungehemmte Diskussion, wechselseitige Anregung Einfälle und spontane Assoziationen; keine Kritik
  • Brainwriting-Methoden:
    Spontane Ideen werden auf Formulare, Zettel o. ä. niedergeschrieben
  • Methoden der schöpferischen Orientierung:
    Befolgung bestimmter Prinzipien bei der Lösungssuche 
  • Methoden der schöpferischen Konfrontation:
    Problemlösung durch Auseinandersetzung (Konfrontation) mit Bedeutungsinhalten, die scheinbar nicht mit dem Problem zusammenhängen
  • Methoden der systematischen Strukturierung:
    Problem wird in Teilprobleme erlegt, dann Lösungen für die Teilbereiche gesucht und am Ende zu einer Gesamtlösung zusammengefügt; Lösungsmöglichkeiten werden systematisch erfasst
  • Methoden der systematischen Problemspezifizierung:
    Kernfragen eines Problems durch systematisches und hierarchisch strukturierendes Vorgehen aufdecken 

(vgl. Kluge/Zysno 1993, S.57f.)

 

 

  

 
 

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